Las Playitas

Eigentlich eine sehr schöne Bucht. Das Fischerdorf ist sympathisch. Es gibt ein sehr unprätentiöses Restaurant im Minifischerhafen und wir finden einen netten Segelmacher auf dem Spaziergang durchs Dorf. Wenn keine Segel zu reparieren sind, näht er zusammen mit seiner Frau aus alten Segeln und Kytes Taschen. Er erklärt mir wie ich unseren Spinnaker selbst reparieren kann welches Garn ich kaufen soll und wie ich die Klebefolie anbringen soll. Die Nähmaschine habe ich ja an Bord, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit all den Stoffmassen im beengten Boot zurecht komme. Mal sehen, bevor ich mich langweile, gehe ich das Projekt an.
Auf dem Weg zurück zum Dingi kommen wir an einem Physiotherapeuten und Osteopathen vorbei.
Seit ich wieder zurück aus Berlin bin, habe ich einen steifen Hals und blockierte Wirbel. Thomas schlägt spontan vor nach einem Termin zu fragen und wir haben Glück. Er hat um 8.15 Uhr noch Zeit. Im Dunkeln machen wir uns dann wieder auf den Weg an Land und es hat sich gelohnt. Ich fühle mich schon viel besser!
Nach einem entspannten Morgen mit Englischunterricht und Suppekochen machen wir uns auf den Weg Richtung Süden. Wir heben den Anker und wollen eigentlich nach Teneriffa. Der Wind ist mässig, nimmt gegen Süden zu – windaccelaration zone! – und wir segeln einem französischen Katamaran hinterher. Plötzlich ist er weg, scheinbar in einem unfreundlichen Fährhafen verschwunden. Aber wir stellen bald fest, er ankert vor der Einfahrt zum Hafen. Das sieht zu verlockend aus und wir beiden haben nicht richtig Lust auf eine Nachfahrt. Daher gesellen wir uns dazu und wir sind nicht die einzigen. Es kommt noch zwei weitere Boote.

 

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