Kalibu ist in unserer Wahlheimat angekommen

13.08.2022 – 13! ein Glückstag, an einem 13. wurden Zoë und Leonard geboren :-))

Und dieses Jahr sind wir mit Kalibu, von Cherbourg aus, über das Wattenmeer der Nordsee, dann Helgoland, die Elbe, der NOK sowie einem kurzen Abstecher nach Dänemark, in unserer Wahlheimat angekommen.
Ein schöner Sommer, in dem wir knapp 1.000 sm gesegelt sind, liegt hinter uns und damit auch die letzte Etappe unserer Weltumsegelung. Wir werden mit Kalibu sicher noch weitere Abenteuer erleben, dies wird aber der letzte Eintrag in diesem Blog sein.

Sonnenuntergang vor Hiddensee – wir kamen aus Dänemark, Vordingborg erstaunliche 74 sm durchs Wasser zeigt unsere Logge, weil wir mit unserer OVNI bei Ostwind Hiddensee nicht direkt ansteuern konnten und kreuzen mussten.

Dänemark, Vordingborg – es ist abenteurlich flach hier oder liegt es nur am hoch wachsenden Seegras, dass unser Tiefenmesser häufiger die 1,4 ansagt?

   

Sehr schöner Ankerplatz mit spektakulären Sonnenuntergängen vor Lodshuse, Insel Lolland, Dänemark – nur 43 sm von Laboe bei Kiel entfernt.

 

 

 

Mit Kalibu durch den Nord-Ostsee-Kanal – eigentlich hatten wir geplant in der Mitte zu übernachten, haben uns dann aber anders entschieden und sind in einem Rutsch durch. Noch schnell bezahlen am Automaten, bevor wir in die Schleuse bei Kiel, Holtenau einlaufen und ab zum nächsten Ankerplatz, Motor aus, endlich Ruhe nach 96 km motoren, eine Wohltat.

Wir verlassen die Nordsee über die Elbe mit Ziel NOK – der Wind weht kräftig von hinten und dank des mitlaufenden Stroms schafft Kalibu locker 9-10 Knoten über Grund, so dass wir mit dem letzten Tageslicht noch schnell  in Brunsbüttel schleusen können. Angekommen im Nord-Ostseekanal!

 

 

 

 

Helgoland – stand eigentlich nicht auf unserer Wunschliste, aber es gibt wahrscheinlich nur wenige Tage, die es von den Windverhältnissen und ohne Nachtfahrt erlauben, von der Waddenzee kommend direkt in die Elbe einzulaufen. Wir lagen im Päckchen und haben es geschafft in wenigeer als 30 Stunden 8 mal an- oder abzulegen ;-)) – Skippertraining in real life.
Laura Dekker lag zeitweilig neben uns.

 

 

Aus der Waddenzee raus auf die Nordsee zu segeln kann mitunter schwierig sein. Hart am Wind segelnd, mit viel Wind gegen den Strom, haben wir es westlich von Ameland, durchs Westgat versucht und uns rechtzeitig entschieden den Motor zur Hilfe zu nehmen. Es war holprig aber definitv eine gute Entscheidung, denn der Segler, der nach uns kam, musste einen PAN PAN Ruf absetzen und die holländische Küstenwache zur Hilfe rufen.

 

 

Die Waddenzee – ist in der Tat sehr flach. Von Den Helder kommend nach Terschelling ist noch gut zu schaffen, auch mit tief gehenden Booten, dann wird es aber heikel. Wir haben uns bis nach Ameland vorgetraut, sind aber das ein oder andere Mal mit dem Ruder über den Grund geschubbert. Vorr Terschelling konnten wir eine Vielzahl von Traditionsseglern beobachten. Schön, dass diese hier noch gesegelt und gepflegt werden.

 

Nach 54 sm mit Windstärke 5-6 und 2 Meter Welle – Kalibu rauscht mit 9-10 Knoten die Welle runter 🙂 – erreichen wir die Ansteuerung Den Helder, der königlicher Stützpunkt der Marine. Dieser ist durchs Zeegat van Texel zu erreichen und die einfachste Route in die Waddenzee. Der Hafen von Texel ist mehr als überfüllt, sagte der Hafenmeisteer und so entscheiden wir uns für den Segelclub der Marine in Den Helder. Eine gute Wahl. In Den Helder machen wir eine „Arbeitspause von 10 Tagen“. Da freut man sich, wenn abends ein nettes Restaurant in der Nähe ist. Karli muss wieder zurück nach Hamburg. Zoë kommt mit ihrer Freunding Luca an Bord.

Ein kurzer Stopp in der Niewpoort Marina und in Scheweiningen, wo man auch gut bei Nacht einlaufen kannn. Die Seehunde liegen auf der Sandbank vor Niewpoort, unser einziger Stopp in Belgien.

 

 

Der Ärmelkanal liegt hinter uns ! Calais, unser letzter Stopp in Frankreich haben wir nach einer Nachfahrt, 164 sm, teilweise motorend erreicht. Wir laufen in die Marina von Calais ein. Diese ist nur 2h vor und 3h nach HW zu erreichen. Passte aber ganz gut für uns. Zur Not kann man sich auch an einer Warteboje festmachen. Und Calais war sehr viel netter, als wir es uns vorgestellt hatten. Mit Ausnahme des Stranddrachens, der die Promenade auf und ab fuhr. Leonard macht sich vom Acker und fährt zu seinen Freunden nach Bordeaux.

   

Saint-Vaast-la-Hougue auf der Halbinsel Cotentin, ein echtes kulinarisches Highlight! Es gibt superfrische Austern aus den Feldern vorm Hafen und superleckere Brioches. Ausserdem ist es ein idealer Absprungpunkt, um den Ärmelkanal zu passieren. Wir hatten es allerdings etwas eilig, kaum wurde das Hafentor geöffnet, wollten wir los, aber Kalibu drehte sich nur auf der Stelle. Unsere Nachbarn haben uns darauf hingewiesen, dass das Schwert wahrscheinlich noch im Schlamm steckt. So kann es gehen.

18.07.2022 – wir reisen mit dem Zug nach Cherbourg, wo Kalibu knapp 6 Wochen lag. Alles okay ! Noch Proviant besorgen und auf den richtigen Wind warten. Derweil beobachten wir eine der viele Regatten, die in der Bretagne ausgerichtet werden. Diese, der Drheam Cup, geht zum Fastnet Rock und über die Südbretagne zurück nach Cherbourg.

 

 

 

 

Happy New Year 2021

Dear friends

***************
A lot happend in 2020. We managed to finish our circumnavigation, Kalibu found it’s way home to France 😉 and we are working on a complete overhaul …

We wish you all the best for the new year. Courage, health, luck, fun and all the best for 2021 ! Stay positive in this difficult times.

Zurück in Berlin

17.08.2019 – Zurück in Berlin

Hier nun ein ganz anderes Kapitel, das aber vermutlich viele Fahrtensegler, die mit Familie unterwegs sind, auch interessieren wird. Wie sieht der neue/alte Alltag aus, nachdem man zurück gekommen ist?

Wir sind seit ein paar Wochen zurück in Berlin. Soweit eine aufregende, super geschäftige und intensive Zeit. Kisten mussten entpackt werden, Schreibtische für die Kinder eingerichtet, viele Formalitäten erledigt und nicht zuletzt auch Post von vielen Monaten, die bislang in in die Kategorie „kann erst mal unbeantwortet bleiben“ gesichtet und bearbeitet werden.

Es ist soweit, die Kinder, die nicht mehr Kinder genannt werden wollen, gehen seit zwei Wochen in eine reguläre Schule in Berlin Mitte – 10. und 9. Klasse. Und, sie sind am Ende der Woche geschafft. In der Regel sieben Unterrichtsstunden im Vergleich zu drei oder maximal mal vier an Bord der Kalibu, das ist ein grosser Unterschied. Zudem müssen sie viele Bücher den langen Schulweg hin und her schleppen und sich in grossen Klassen (bei Leonard sind es 32!) zurecht finden. Die Umstellung fällt ihnen nicht ganz so leicht, wie sie es sich gewünscht hätten.

In zwei Wochen beginnt meine Arbeit auch wieder. Da freue ich mich natürlich drüber, vor allem auf die jungen Menschen, denen ich hoffentlich einige meiner Erfahrungen der letzten Jahre vermitteln kann.

Thomas beschäftigt sich nach wie vor mit Instandhaltung, Reparatur und mit allem anderen, was so lange liegen blieb und nun aufgearbeitet werden muss. weiterlesen

Krisenstimmung an Bord

08.06.2019 – von frischen Brisen und einer Kühlwasserpumpe, die schon wieder defekt ist

Endlich Wind, der Meltemi ist plötzlich wieder da, nur wie sollte es anders sein, er wird seinem Namen nicht gerecht. Meltemi kommt nämlich aus dem Türkischen, „meltem“ bedeutet „Brise“ oder „sanfter Wind“. Sanft würde ich das nicht bezeichnen. Eher als frische Brise, die uns mit 20 bis 24 Knoten auf die Nase blasen würde. Das hatten wir ausgiebig im Roten Meer. Nein, dazu hat keiner Lust. Wir warten und verlängern unseren Aufenthalt in der Marina von Finike tageweise. Immerhin bekommen wir einen Ramadan-Rabatt von 50%.
Am 5. Juni geht es für uns weiter. Die Insel Kekova ist unser nächstes Ziel. Aber irgendwie verfolgt uns das Pech, die Kühlwasserpumpe, die wir in Ägypten gerade erst erneuert hatten, ist schon wieder defekt. Zu blöd. Wir überlegen kurz, ob wir zurück nach Finike segeln sollen. Mit dem Wind im Rücken wären wir im Nu wieder dort. Aber die Handwerker vor Ort schienen uns nicht die fitesten zu sein und die Marina macht es kompliziert freie Handwerker zu engagieren. Ausserdem feiern die Muslime das Fest des Fastenbrechens. Das ist etwa so wie unser Weihnachten. Alles ist seit Montag und dann die ganze Woche geschlossen. Thomas Laune ist nicht die beste, was jeder an Bord verstehen kann!

Blick in die Bucht von Gökaya an deren Ende sich eine Kirchenruine befindet …

weiterlesen

Ein Ausflug auf den Spuren der Kaiserin Zoë

02.06.2019 – Ein Ausflug auf den Spuren der Kaiserin Zoë und dem Nikolaus bis hin zum türkischen Delfi

Die wunderschönen Berge, die wir die ganze Zeit vom Meer aus bewundern können, wollen wir auch auf dem Landwege erkunden. Wir mieten uns ein Auto, um von Finike, wo Kalibu in einer Marina liegt, nach Myra, dem heutigen Demre, und in die dahinter liegenden Berge zu fahren.
Myra liegt quasi an der nächsten grösseren Bucht und wir erreichen diese kleine, landwirtschaftlich geprägte Stadt schnell über die Küstenstrasse.

Das Theater in Myra ist vor allem für seine elaborierten Reliefe bekannt

weiterlesen

… und noch immer kein Wind

26.05. bis 01.06.2019 – Side – Terikova – Olympos –  Porto Genevis Koyu (Cineviz Limani) – Finike – und noch immer kein Wind

Nachts ist es schrecklich laut in der Marina von Alanya. Es gibt eine open air Disco direkt am Kai, die bis in die frühen Morgenstunden Party macht. Das half natürlich nicht beim Auskurieren meiner Erkältung. So machten wir uns schnellstmöglich wieder auf den Weg, nächster Stopp ist Side. Der ehemals bedeutende antike Hafen von Side ist auch heute noch in Betrieb und wir hatten uns vorgestellt, dass wir dort mit Aussicht auf die Ruinen des Apollon-Tempels eine Nacht verbringen würden. Nachdem wir von der See aus einen Blick in den Hafen geworfen haben, änderten wir jedoch schnell unsere Pläne, der ist wirklich sehr klein und eng und zudem voll mit Touristenbooten. Also ankerten wir um die Ecke, vorm Stadtstrand auf 3 Meter Tiefe und sandigem Grund. Der Anker hält, die Crew geht an Land, ich liege im Bett, trinke Tee und fühle mich immer noch ziemlich krank.

Wiederaufgebauter Ecke des Portikus – Apollon-Tempel in Side
weiterlesen

Ankunft in Alanya

24.05.2019 – Ankunft in Alanya, Türkei

104 Meilen und 28 Stunden nachdem wir in der Karpaz Gate Marina losfuhren, legten wir in der Marina von Alanya an. Die Überfahrt war mal wieder mittelmeerentsprechend gemischt. Anfangs hatten wir zu wenig Wind, dann ab dem frühen Nachmittag eine schwache Brise aus Ost, die ausreichte, um unsere Kalibu gemütlich mit 3-5 Knoten voran zu schieben. In der Nacht schlief der Wind jedoch fast gänzlich ein. Das Barometer fiel im Laufe meiner Nachtwache um 8 hPa. Es begann sogar leicht zu regnen. Wir motorten den Rest der Strecke, weil für die darauffolgenden Tage Starkwind aus West vorhergesagt war.

Blick in den Stadthafen von Alanya

ohne Worte, weil sprachlos …

weiterlesen

Ein Geburtstag und viele Klöster

22.05.2019 – Auf den Spuren der Kreuzritter in Nordzypern

Am 19.05. kommt Olaf spät abends an, um mit uns zusammen in die Türkei zu segeln. Wir liegen in der Karpaz Gate Marina in Nordzypern, die einen hohen Standard hat, aber noch ziemlich leer ist. Vermutlich meiden viele Segler den Norden, da man nicht so einfach zwischen Nord und Süd hin her reisen kann. Um es präziser zu sagen, wer einmal in Nordzypern einklariert hat, darf theoretisch nie wieder mit dem gleichen Boot in Südzypern einreisen. Wir kennen beide Teile der Insel und finden den Norden sehr viel schöner, ausserdem wollen wir von dort in die Türkei und nicht nach Europa, da fällt uns die Wahl für den Norden nicht schwer.

Kalibu in der Karpaz Gate Marina

weiterlesen

Ankunft auf Zypern

19.05.2019 – Geradewegs … 200 nautische Meilen nach Nord, entlang der israelischen, libanesischen und syrischen Küste und wir sind in Zypern angekommen.

ein letzter Blick auf die Küste von Israel bei Windstärke 0

Das Mittelmeer machte seinem Ruf alle Ehre. Obwohl der Wetterbericht ( GFS und ECMWF ) eine relativ konstante West, Süd-West Brise zwischen 10 und 20 Knoten vorhersagte, waren wir vornehmlich damit beschäftigt die Segel rein oder raus zu lassen. Erst gab es null Wind, dann für ein paar wenige Stunden fast perfekte Windverhältnisse, bis sich ein sehr unangenehmer Schwell mit sich kreuzenden Windwellen überlagerte, die unsere Segel selbst bei 15 Knoten zum wilden hin- und her schlagen brachten, um dann wieder komplett einzuschlafen. Motor an, Motor aus, Segel rein, Segel raus, Wind an, Wind aus, so ging es die ganzen zwei Tage. Die bereits erwähnte recht konfuse See hat unserem Großsegel jedenfalls den Rest gegeben, vom wilden Schlagen löste sich eine Naht im Kopfbereich auf  und beim Wechseln des Segels ( fast alles ist bei den meisten Weltumseglern doppelt vorhanden, auch die Segel ) stellten wir dann fest, dass auch das hintere Schothorn ganz schön porös geworden ist. Das wars dann mit dem Segel. Es wird wohl einem zweiten Leben zugeführt werden müssen, ein paar schöne Seesäcke für die Kinder vielleicht… mal sehen.

unser ziemlich ausgeleiertes kaputtes Großsegel

weiterlesen

426 Meter unter dem Meeresspiegel

05.2019 – ein Meer ohne Kalibu

Aktuell 428 Meter unter dem Meeresspiegel befindet sich das Tote Meer und ist damit der tiefste Punkt auf der Erde, den man zu Fuss erreichen kann. Das allein ist schon beeindruckend. Der Salzgehalt von mehr als 30 % ebenfalls. Jeder kennt sicher die Urlaubsfotos von zeitungslesenden Badenden in diesem Gewässer. Wir sind gespannt und suchen einen Platz, an dem man, ohne pro Person 15 Euro Eintritt zahlen zu müssen, ins kühle Nass springen kann. Das scheint erst schwierig zu sein, denn alle offiziellen Badestellen, die frei zugänglich sind, sind wegen akuter Sinkhole-Gefahr geschlossen. Solche Einsturzlöcher sind in der Tat überall in Ufernähe zu sehen. Der stetig sinkende Wasserspiegel und die damit einhergehende Beeinflussung des Grundwasserspiegels sind die Ursache, denn ähnlich wie beim See Genezareth kommt auch im Toten Meer nicht mehr allzuviel Süsswasser aus dem Jordan an und das Meer, das keins ist, wird jedes Jahr etwas kleiner. weiterlesen

Christliche Pilgerstätten und der Syrien-Konflikt

05.2019 – Unserer erster Ausflug ins Landesinnere Israels führt uns zu verschiedenen Pilgerstätten der christlichen Welt und zu den umstrittenen Golanhöhen.

Natürlich ist Nazareth, der Ort an dem Jesus seine Jugend verbrachte einen Besuch wert. Wir wollen uns erst einen Überblick von einem der umliegenden Hügel verschaffen und stellen fest, von der alten Stadt ist wenig zu erkennen, nur die neue Verkündungsbasilika (wahrscheinlich kündigte hier Erzengel Gabriel Maria die Geburt Jesus an), die in den 60iger Jahren in brutalistischem Stil über die Verkündigungsgrotte gebaut wurde, ragt aus dem Gewirr von alten, oft wenig gepflegten Häusern und Gassen heraus. Wir sind überrascht, dass über die Verkündigungsstätte, eine kleine Felsengrotte, dieser ungewöhnliche massige Kuppelbau gesetzt wurde. Drei Ebenen – die mit der Grotte, den Ruinen einer Kreuzfahrerbasilika und als oberste Ebene eine Marienbasilika – sind so organisiert, dass sie durch eine zentrale Kuppel räumlich miteinander verbunden sind. Gleich danben steht die Josefskirche, eine einschiffige Basilika. Auch sie wurde über einen, für die katholische Kirche historisch bedeutsamen Ort, nämlich die Unterkunft und Schneiderwerkstatt des Josef, erbaut. So ganz sicher ist man sich mit den historischen Orten jedoch nicht, denn die griechisch-orthodoxe Gabrielskirche wurde 1750 über einer Grotte und heiligen Quelle erbaut, die ebenfalls als Verkündigungsstätte gehandelt wird. weiterlesen

100 Jahre Bauhaus und ein Frisörbesuch

05.2019 – Tel Aviv, endlich mal wieder eine moderne Stadt, wir sind geflasht und fühlen uns fast schon wie zuhause in Europa

Wir sind froh zur Abwechslung mal wieder in einer modernen Stadt angekommen zu sein und mieten uns gleich nach unserer Ankunft in der Herzliya Marina ein Auto. Die Israelis in der Marina freuen sich offensichtlich über unseren Besuch, so viele Boote kommen hier nicht vorbei, aber sie warnen uns vor dem Autofahren in Israel. Na ja, wenn die wüsten wie es in Ägypten zugeht und dass wir auch dort ein Mietauto hatten …

Behutsam renovierte Gebäude am Dizengoff-Platz, dem Herz der Weissen Stadt

weiterlesen

Mittelmeer, la Méditerranée, the Med, … Akdeniz hier sind wir!

05.05.2019 – Den Klauen des Roten Meeres entkommen und wie wir im Eiltempo durch den Sueskanal geschleust wurden und auf viele erstaunte Gesichter in Israel treffen.

Auf Wiedersehen Ägypten.

Am Freitagabend kommt ein Pilotboot, welches grösser ist als Kalibu, längsseits und Mohamed, unser zweiter Pilot im Sueskanal, springt bei ca. 3 Knoten Fahrt rüber. Bier für die Freunde und Bakschisch hat er dabei. Kurz darauf erreichen wir nämlich das Mittelmeer, wir setzen Segel und sind glücklich. Die Luft ist frisch, die Nacht klar und kalt. wir nehmen Kurs auf Israel. Es war die wohl schnellste Sueskanalpassage, die man mit einem kleinen Sportboot schaffen kann.

Thomas im Sueskanal, die grossen Frachter kommen uns sehr nahe

weiterlesen