Unterwegs im Niltal – Luxor

Seit drei Tagen reisen wir entlang des Nils. Hier befinden sich die meisten der vielen Heiligtümer des Alten Ägypten. Hierzu zählt natürlich auch der Tempel von Luxor sowie von Karnak. Beide Tempelanlagen waren miteinander über eine Allee der Sphinx verbunden und wurden von verschiedenen Herrschern über Generationen erweitert, verändert, ausradiert, überbaut und umgenutzt.

Etwas einsam steht der Obelisk am Eingang zum Tempel. Sein Pendant befindet sich in Paris auf dem Place de la Concorde.

Wir sind sehr früh, vor den ersten Touristenbussen, am direkt neben dem Nil gelegenen Luxor-Tempel. So können wir die wirklich beeindruckenden Stimmung in der Tempelanlage geniessen. Das Glück haben wir dann beim 3 km entfernt liegenden Tempel von Karnak nicht mehr. Erstaunlich in welchem Kontrast diese monumentalen Tempelanlagen zu dem Chaos und Gewusel der umgebenden Strassen stehen. weiterlesen

In Port Ghalib angekommen

 

Kalibu ist in Port Ghalib angekommen :-)) Zwei Tage vor der Einfahrt in diese Marina ging unsere Salzwasserpumpe kaputt. Wir sahen uns schon unter Segel in den Hafen einlaufen, aber zum Glück hatte Thomas die Idee den Motor mit der Pumpe des Wassermachers zu verbinden und dadurch zu kühlen. Das reichte dann gerade so, um bis zum Quarantäneanleger zu kommen. Der Hafenmeister hätte uns unter Segel nicht rein gelassen. Er war schon in Sorge, als wir an der Ansteuerungstonne die Segel noch oben hatten und befahl uns über Funk, sofort diese einzuholen. weiterlesen

Von ehemals stolzen Handelshäfen in traurigem Zustand – Suakin

//// Wenige Tage später, am 13.3.19, erreichen wir Suakin (auch Sawakin genannt) im Sudan.

 

In Suakin ist Wasser knapp und so ist das kleine alte Hafenbecken ein magnetischer Anziehungspunkt – nicht nur für die Fischer, sondern auch für die Männer, die sich vorm Gebet hier waschen; für die Frauen, die hier baden und Wäsche waschen und einfach nur zum Spass oder zum flanieren

Wir sind vorgewarnt, John von der Ladoga schrieb uns, dass es der trostloseste Ort seiner jetzigen Segelreise gewesen wäre. Gemeinsam mit der türkischen Segelyacht Koza steuern wir zwischen den Riffen durch in die enge Einfahrt des Seehafens von Suakin, hinter uns nähert sich bedrohlich schnell ein Cargoschiff, neben uns legen die Fähren nach Mekka ab, vor uns sehen wir die in Ruinen liegende Altstadt aus osmanischer Zeit, die auf einer der heutigen Stadt vorgelagerten fast runden Insel liegt. Um in den inneren Hafen zu kommen, muss man ganz dicht an dieser Insel vorbei. Ausnahmslos alle Gebäude sind zerstört, da die Stadt im 19. Jhd. hart umkämpft war. Nachdem der Handelshafen 1904 nach Port Sudan verlegt wurde, bestand keine Notwendigkeit mehr die Häuser wieder aufzubauen. Die Korallenblöcke, aus denen die Häuser gebaut waren, sind offensichtlich nicht so einfach wiederzuverwenden, niemand räumt sie weg. Wahrscheinlich sah Berlin Mitte direkt nach dem 2. Weltkrieg so ähnlich aus.

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Von ehemals stolzen Handelshäfen in traurigem Zustand – Massawa

März 2019 //// Weiter geht es für uns entlang der grossen Handelsrouten, ab jetzt im Roten Meer. Heute fahren die Supercontainerschiffe natürlich non-stopp vom Sueskanal durch bis zum Indischen Ozean und dann zu den individuellen Zielen. In der Geschichte jedoch lagen auf dem Weg, ebenso wie in der Strasse von Malakka, einige wichtige Handelshäfen.

In Eritrea ist dies Massawa (auch Massaua oder Mitsiwa genannt, das wir am 5.3.19 erreichen), ein strategisch wichtiger und bis in die Neuzeit umkämpfter Hafen. Dieser war lange Zeit der größte und sicherste Hafen im Roten Meer. Nur, im Gegensatz zu den sehr gut erhaltenen Altstädten in Galle, Malakka und anderswo, bietet die Altstadt ein trauriges Bild. Viele Häuser verfallen langsam aber sicher, andere sind nur noch ein Trümmerhaufen und nur wenige wurden Instand gehalten. Das ist um so erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die Mehrheit der Häuser noch bewohnt ist, irgendwie, wahrscheinlich ohne Küche und sanitäre Anlagen, denn die Frauen kochen auf Holzfeuern in den Strassen.

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Die rote Erde von Afrika

15.03.2019 – ein weiterer Nachtrag aus dem Roten Meer:: Kalibu ist so salzig wie eine Saline und so rotbraun wie die Erde von Afrika – wir treffen beim Inselhopping alte Freunde wieder

28.2.2019 //// Ein erster Blick auf die Küste von Afrika. Viel rotbrauner Sand und ein paar wenigen Baumwipfeln, die die gleiche Farbe zu haben scheinen. Selbst das Wasser ist eher braun als blau.
Gestern fiel der Anker nach der rapiden Winddrehung von Süd auf Nord in pechschwarzer Nacht. Wir konnten nur die Brandung des nahen Riffs hören, aber nichts von der Insel selbst sehen. Die See war sogar auf dem Ankerplatz noch sehr bewegt. Unser Anker slippte, wir steckten mehr Kette. Und unseren Herd, der die 40 Knoten überlebte, schwang dermassen stark hin und her, dass der Griff der Ofentür zertrümmert wurde. Ladoga ankerte um und ist nun dicht neben uns.

Unser erster Eindruck von Afrika, wenig Grün und viel Sand und Salz
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Im Roten Meer angekommen 28.2.2019

21 Tage auf See plus zwei kurze Stopps – auf den Malediven und auf Socotra im Yemen – und wir sind glücklich im Roten Meer angekommen. Der Indische Ozean liegt in unserem Fahrwasser, ebenso der Golf von Aden sowie die Meerenge von Bab el Mandeb. Wir segelten zwischen Schwärmen von Supercontainerschiffen, die sich auf dieser geschäftigen Schifffahrtsroute von und nach Asien bewegen und wurden virtuell begleitet von den netten „watchkeepern“ in Grossbritannien. Wir ankern nun vor der Küste von Eritrea und sind damit wieder in Afrika angekommen. Vor uns liegen noch viele staubige Meilen auf holprigem Amwindkurs gegen den vorherrschenden Nordwind. Schon nach der ersten Nacht vor Anker nahm Kalibu die rotbraune Farbe von Afrika an.

871 Meilen durch den Golf von Aden und das Tor der Tränen

21.02.2019 //// Wenn das Adrenalin hoch geht und man danach quasi mit Düsenantrieb durch das „Tor der Tränen“ gespült wird.

Nach dem „Golf der Schmerzen“ (Golfo de Penas, Chile) nun das „Tor der Tränen“ (Bab al-Mandab). Für beide gilt, der Name ist Programm.
Der Golfo de Penas ist nach Westen offen für die Stürme des Südpazifiks und hat sicher vielen Seefahrern, Fischern und deren Familien Schmerzen bereitet. Bab al-Mandab, die nur 15 Meilen breite Meerenge, die Afrika von Asien trennt und den Übergang vom Golf von Aden in das Rote Meer bildet, verdankt den Namen sicher mehr als einem Grund. Womöglich war dort die Piratenaktivität schon immer hoch, da die stark befahrene Schifffahrtsroute von und nach Asien hierdurch führt und wertvolle Fracht in Massen zu ergattern war und ist. Hinzu kommt die geografische Lage im Süden des Roten Meeres, das rund 1.000 Meilen lang, von Wüsten und Gebirgen umgeben und kaum Süsswasserzuflüsse aufweist. Aufgrund des Venturieffektes fegt der Wind gerne in Sturmstärke Richtung Norden durch diese Meerenge, die zu allem Überfluss noch mit kleinen Inselchen und Riffen gespickt ist. Zum Glück steht der Wind im Winter selten gegen die Strömung, die ebenfalls meist nach Nord setzt. Schwach motorisierte Schiffe, wie es Segelschiffe in der Regel sind, hatten und haben wenig Freunde, wenn sie zu dieser Jahreszeit von Nord nach Süd wollen.

Am Horizont sieht man die Handelschiffe wie Perlen auf einer Kette vorbeiziehen

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Socotra – kurz aber intensiv

Feb 2019 //// Sokotra, eine wundervolle Insel am Horn von Afrika, auf der wir viel zu kurz waren.

Am 19.2.19 kommen wir in Socotra, Jemen, an. Wir haben uns vorher bereits bei dem Agenten Ghanim Hassan Ali angemeldet und so geht das Einklarieren schnell von statten. Socotra wird manchmal als das Galapagos des Indischen Ozeans bezeichnet. Das ist sicher übertrieben, aber es gibt einige endemische Pflanzen – etwa 800! hierzu zählen die Drachenblutbäume, deren Harz als Medizin Verwendung findet und riesige Sukulenten, die z.Z. unseres Besuchs gerade in Blüte standen – und einige endemische Vögel zu bewundern, die uns Ghanim bei einer wilden Tour mit einem allradangetriebenen Pick-Up über die Insel zeigt.

Catalyst in der Ankerbucht im Norden von Sokotra

 

Düne im Nordwesten

 

Canyon im Zentrum der Insel / Drachenblutbäume

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Mit Kalibu unterwegs zum Golf von Aden

10.02.2019 //// Der Beginn einer abenteuerlichen Seereise durch  eines der gefährlichsten Gewässer der Welt.

Hassad, unser Agent auf Uligamu, hat uns versprochen, dass er unsere Papiere am Samstagabend fertig hat, damit wir am darauffolgenden Morgen gleich in der Frühe Anker auf gehen können. Doch dann stellt sich heraus, das Gesundheitszertifikat, das die Ladoga eingereicht hat -eine Kopie von unserem Zertifikat, hergestellt am Morgen-, wird nicht akzeptiert. Weil es das gleiche Zertifikat ist. Nun muss John weitere 65 $ auf den Tisch legen, damit sie ihm vor Ort ein Neues ausstellen. Das Geld hat er gezahlt, das Zertifikat bekommt er nie zu sehen.
Mittlerweile ist es Mittag. Wir warten immer noch auf die Pässe. Gegen 14:00 Uhr ist es dann aber soweit, es kann losgehen. Die drei Männer von Catalyst geben das Tempo vor. Während ihr Katamaran schon fast am Horizont verschwindet, tummeln sich Zoë und Leonard noch im Wasser. Es liegen schliesslich 1.200 Meilen vor uns, da wollen sie jede Minute auskosten.

Ein letzter Blick auf die Malediven

Schlussendlich bleibt nur die österreichische 65 Fuss Rennjacht Mango Roa am Ankerplatz zurück. Sie warten auf den vorhergesagten Wind und werden uns sicher in Windeseile einholen (taten sie dann um 16.34 – unsere Geschwindigkeit 5,7 SOG – im Nu hatten sie uns überholt). Unter Motor und Segel verlassen wir das  Atoll. In der Ferne erkennt man die Rückenflossen von einigen Delfinen, an Steuerbord passieren wir einen postkartentauglichen weissen Palmen bewachsenen Strand. Um uns herum springen grössere und kleinere Fische, wahrscheinlich auf der Flucht vor Raubfischen, aus dem Wasser. Am späten Nachmittag stellt sich dann eine leichte, stetig zunehmende Brise. ein. Wir gleiten in die sternenklare Nacht.

Ladoga im Arabischen Meer

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Widersprüchliche Malediven

06.02.2019 Ankunft auf den Malediven

die Zollbeamten von Uligamu kommen vorbei

Das Gerücht sagt, für 48 Stunden sei es erlaubt im Ihavandhippolhu-Atoll umsonst einen Stopp einzulegen, um Proviant zu besorgen. Kaum ist der Anker gefallen, kommt schon der nette Zollbeamte der Insel Uligamu vorbei. Er teilt uns mit, dass wir eine ganze Woche bleiben dürfen und so oder so eine Menge verschiedenster Gebühren an den Staat zu entrichten haben. Diese sind zwar nicht so hoch wie das Sailing-Permit, für das locker etwa 1.000 Dollar fällig werden, jedoch finden wir die rund 300 Dollar, die im Ganzen zusammen kommen, masslos überzogen. Was tun? Es ist kein Wind in Aussicht, wir sind müde, so bleiben wir.
Am folgenden Tag findet eine Wahlkampfveranstaltung auf der Insel statt. Wir sind explizit auch eingeladen und der Kandidat interessiert sich in der Tat für unsere Meinung. In der Vergangenheit gab es nämlich so um die 1.000 Boote, die die Malediven besuchten, heute sind es grad mal eine Hand voll. Dass wir die Gebühren für unangemessen hoch halten, erläutert Ray von der Catalyst, dass viele Boote aber auch wegen des auf der Scharia beruhende Strafrechts und verschiedenster Menschenrechtsverletzungen, nicht mehr kommen, verschweige ich lieber. Die Malediven sind auf eigenen Wunsch aus dem Commonwealth of Nations ausgetreten. Der Islam ist Staatsreligion. Vor kurzem wurden 700 Menschen die Staatsangehörigkeit entzogen, weil sie keine Moslems sind.

Das Land ist räumlich erstaunlich streng organisiert, es gibt Inseln, die von den Einheimischen bewohnt werden und solche, die ausschliesslich für Touristen und für das meist internationale Personal der Hotels zugänglich sind. Die Besucher durften die Inseln der Einheimischen lange Zeit nicht betreten. Male, die Hauptinsel, gehört zu den am dichtesten besiedelten Inseln weltweit. Nichts geht dort mehr. Man versucht jetzt zusätzliches Land zu gewinnen und die umliegenden Riffe aufzuschütten. Weiterhin gibt es „Müllinseln“ und die sind schon die fortschrittliche Variante, denn die meisten Inseln entsorgen ihren Müll direkt ins Meer.

unterwegs mit Hassan

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newatha hamuvemu

Auf Wiedersehen – newatha hamuvemu – Sri Lanka. Weiter geht es Richtung West, Nord-West.

Aber vorher musste Thomas noch die Wasserpumpe unseres Motors reparieren, die leckte nämlich seit der letzten Überfahrt. Da kommt es gelegen, dass John aus St. Petersburg eingeflogen kommt und wir bitten den britischen Händler das Ersatzteil dorthin zu schicken. Klingt erst einmal ganz einfach, hat dann aber doch etwas länger gedauert als vorgesehen. John war schon längst in Sri Lanka, da lag die Pumpe immer noch in Moskau auf dem Postamt. Zum Glück kam seine Crew erst heute an und die hat uns dann mit der Pumpe beglückt 🙂

Kalibu im Hafen von Galle, das Schrottschiff neben uns sollte zerschnitten und versenkt werden, wurde uns mehrmals versichert, stattdessen hat der Schlepper, der das Schiff abtransportieren sollte, den Geist aufgegeben

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Zion’s View und Little Adams Peak

“Ob wir da hoch kommen?” dachte ich, als wir am 26.1. in Ella zu unserem Hotel abbogen. Auch Mama hatte so ihre Zweifel, sie wollte aussteigen und sich das Ganze erst mal ansehen. Die Straße war sehr steil, und am Eingang standen Menschen, die keinen wirklichen Versuch machten uns auszuweichen. Einer musste in letzter Sekunde beiseite springen, bevor Papa, der ihn gar nicht bemerkt hatte, so konzentriert war er, ihm den Po abfahren konnte. Mit Vollgas, ohne Schwung, versuchte er das Auto, dessen Vorderräder anfingen durchzudrehen, den Berg hoch zu bugsieren. Ohne Erfolg. Nach ein paar Metern begannen wir wieder runterzurollen. Aber nicht aufgeben! Zweiter Versuch. Handbremse angezogen, nahm Papa den Fuß von der Fussbremse, trat auf die Kupplung, gab Gas, ließ die Handbremse los – und weitere 10 meter. Also nochmal. Wähmm, wäähhhm! Das Auto blieb wieder stehen. Schnell Handbremse ziehen. Und wieder Fuß auf die Kupplung, Gas geben – diesmal schafften wir es bis zum nächsten, einigermaßen geraden Stück. Noch ein bisschen die enge Straße entlang und wir erreichten das Zion’s View. Das Auto durften wir neben der Treppe parken, die nach unten führte zur Lobby, die gleichzeitig auch das Restaurant war. Das Hotel ist an den Berg gebaut, mit vier Stockwerken, wobei sich das erste etwa auf Höhe der Straße befindet. Erst gab es etwas Verwirrung, da sowohl MaPas wie auch Leos und mein Zimmer mehr Betten besaßen, als benötigt. Die anderen Zimmer seien ausgebucht, meinte der Rezeptionist, es würden keine extra Kosten entstehen.
Meiner Meinung nach war es kein Problem, dass Leo und ich ein Hochbett UND ein Doppelbett hatten und beide waren schnell aufgeteilt. Ich würde die eine Seite des Doppelbettes beziehen, die neben den Steckdosen, Leo blockierte das ganze Hochbett. Ich durfte nicht mal meine Sachen unten ablegen, obwohl er oben schlief. Ich mochte die Betten, weil sie Moskitonetze hatten, die sie wie Himmelbetten aussehen ließen und eine Art Höhle erzeugten.

 

Blick auf Ella Rock vom Adams Peak

Auch die Kinder aus Sri Lanka freuen sich über den Blick und machen ein Selfie

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Von Buddhas, einem Weltkulturerbe und einem verstaubten Hotel

In einem Land, in dem etwa Dreiviertel der Bevölkerung Buddhisten sind, steht natürlich an jeder Ecke eine riesige Buddhastatue. Das Allerheiligste aber ist eine Reliquie, ein Zahn des Buddha, der in der ehemaligen Königstadt Kandy in einem imposanten Tempel, heute Weltkulturerbe der UNESCO, aufbewahrt wird. Die Reliquie befindet sich in einem kleinen Schrein, der wiederum in einem grossen Schrein steht, umgeben von Klostergebäuden und Museen. Drei mal täglich wird, begleitet von Trommelschlägen aus dem Geschoss darunter, eine kleine vergoldete Tür geöffnet und die Gläubigen, die sich in der engen Vorhalle drängen, können einen Blick auf den Schrein werfen. Auch wir durften an der Zeremonie teilhaben und für einen Bruchteil einer Sekunde den Schrein bewundern, die Schlange ist lang. Alle sind im kontinuierlichen Fluss. 

Im Zahntempel von Kandy – Gläubige warten auf den Augenblick, wenn die Tür sich öffnet und sie einen Blick auf den Schrein werfen können, in dem sich der Zahn des Buddha befindet

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Frauen in farbenfrohen Saris …

Alles ist anders – Teil 2. Während in Thailand 45 % der Erwerbstätigen weiblich sind, begegneten wir auf unserer kleinen Rundreise kaum Frauen. Genauer, wir sahen Frauen, die auf den Teeplantagen arbeiteten oder in improvisierten Strassenständen Obst, Gemüse oder Erfrischungsgetränke verkaufen. In der Tourismusbranche trafen wir, mit Ausnahme von zwei Damen an der Rezeption in Kandy, ausschliesslich Männer. Frauen arbeiten meist unbezahlt im landwirtschaftlichen Sektor oder im Familienbetrieb.  Das vorherrschende traditionelle Rollenbild macht es den Frauen, paradoxerweise vor allem den gut ausgebildeten jungen Frauen, extrem schwer bis unmöglich ein selbstbestimmtes Leben zu führen :-((.

 

Frauen beim Wäschewaschen im Fluss

Optimistische junge Mädchen mit unbestimmter Zukunft

Ein junges Paar in Galle

Ich wünsche alle Frauen in Sri Lanka nur das Beste.