Ein ganz normaler Tag …

26.03.2015

Frühstück um 8.30 Uhr. Danach schnell ein Brot ansetzen, weil es ja weit und breit keinen Bäcker gibt (wir ankern vor einer unbewohnten Insel, auf der die einzigen Bewohner Wildschweine sein sollen ?!). Joghurt ist auch ganz lecker, morgens im Müsli, muss hier aber selbst hergestellt werden. Natürlich ohne Joghurtmaschine. Für so ein Ding ist kein Platz an Bord. Gleichzeitig findet Schulunterricht statt. Mathe, Deutsch, Englisch und was sonst noch so in der Grundschule gefordert ist. Selbstredend, das Mittagessen kocht sich nicht von allein (das Brot ist ja grad erst in der Mache und muss noch zu Ende gebacken werden und etwas abkühlen). Und heute wäre auch noch der Kühlschrank fällig. Der ist bei den Temperaturen (rund 35 ° im Schatten) arg beansprucht und die vielen Fische (super frisch und sehr lecker) hinterlassen nach einer Weile ihre Duftnote.

Thomas bastelt derweil schon den dritten Tag an unserem Wassermacher, der im Tidengewässer einfach nicht so recht funktionieren will. Wir hoffen es liegt wirklich nur an dem vielen Sand im Wasser und dass das „Blauwasser“ das Ding schon wieder in Gang setzt.

Ah und nicht zu vergessen, um 2.00 Uhr in der vergangenen Nacht dmussten wir den Anker heben, weil wir ja zu dicht am Ufer waren (siehe „Gestrandet im Schlamm“ von Zoe verfasst). Das wollte nicht so recht klappen. Die Kette klemmte zwei Mal :-((( . Frustrierend! Thomas war zu zögerlich am Steuer oder ich zu vorsichtig an der Ankerwinsch oder die Kette einfach zu alt. Erst nachdem wir die Aufgaben getauscht hatten (ich nun am Steuer und Thomas am Anker), ging es. Da lagen aber meine Nerven schon blank. Einzig positiv: Insel und Strand einsam und für uns allein, das Brot lecker und das Joghurt auch.

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