Mindelo adieu!

Wir wollten es nicht wahrhaben, konnten es am Ende aber nicht mehr ignorieren. Unsere Bordbatterien waren am Ende. Der Voreigner von Kalibu hat einfache Starterbatterien eingebaut, die nach zwei Jahren  hin sind.

Eine tagelange ausgiebige Recherche hat dann ergeben, auf den Kapverdischen Inseln sind keine ordentlichen Batterien aufzutreiben. Der Shipchandler in Dakar hat nicht geantwortet und in Banjul hies es zwar,  wir können die Batterien besorgen, aber nur gegen Vorkasse (das weckte kein Vertrauen bei uns). So haben wir uns mit klassischen Autobatterien zufrieden geben müssen, die hier in Mindelo (für einen ordentlichen Preis!) zu haben sind.

 

Mit Mindelo musste ich erst warm werden, es hat mir dann aber sehr gut gefallen. Ein kleines lebhaftes Städtchen mit einem schönen Naturhafen und freundlichen Menschen.

Wir haben Milan, der hier den Trans-Ocean Stützpunkt betreibt, seine Familie (mit drei wunderbaren Kindern) und andere Segler aus der Schweiz und Österreich kennengelernt. Milan war immer mit Rat und Tat zur Seite. Er hat uns neben dem Fisching-Club (für locals ist das die „marina two“) eine nicht benutzte Mooringboje angeboten. Hier lag man ruhiger als draussen.

Trotzdem wurde es langsam Zeit weitere Inseln zu erkunden und so haben wir am 5.2. die Leinen losgeworfen und uns mit Georg als Gast auf den Weg nach Tarrafal auf Santo Antao, eine kleines Fischerdorf in einer grüne Bucht, wo die See angeblich immer ruhig sein soll. Georg wollte auch dahin. Er kommt aus Brandburg und ist als Wandergeselle auf dem Weg nach Südamerika.

 

 

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