Raus und Rein

Ein Beitrag von Leo – 18.03.2016

 

Am Morgen, nach dem Frühstück, beschlossen wir, aufgrund der GRIB-files, zur Caleta Victoria zufahren. Also stiegen erst Papa und Zoë ins Dingi und lösten eine Leinen. Die zweite Leine lösten Mama und Zoë. Aber kaum waren wir draußen begann es mit 20 kn zu blasen. Davon bekam ich erstmal nicht viel mit weil ich unten meine Fäustlinge suchte. Bis ich meine Handschuhe gefunden hatte waren wir schon an der Insel vorbei und sahen am Horizont die schwarzen Gipfel mit Neuschnee. Als ich dann rauskam sagte Papa „Kannst du mal das Steuer nehmen?“ Und drückte mir das Ruder in die Hand. Er machte sich am Dinghi zu schaffen und sicherte es mit Bändseln. Mama war noch vorn und verstaute die Schwimmleinen. Zoë war unten und überlegte sich was sie in Blog schreiben sollte, kam aber zu keinem Schluss. Also steuerte ich mit Kalibu, auf den an Steuerbord liegenden Gipfel zu. Kaum waren wir aus der Einfahrt des Senos heraus verstärkte sich der Wind auf 30 kn mit 1 m Welle aus Richtung Victoria. Ich versuchte gegen Wind und Welle zu fahren, aber ich kam gar nicht voran. Als Mama das merkte ( sie war immer noch vorne ) kam sie ins Cockpit und rief Papa der, nach dem er das Dinghi gesichert hatte, hinein gegangen war um sein Logbuch zu schreiben. Papa kam ärgerlich heraus, weil er, wie er sagte nicht beim Schreiben gestört werden wollte. Wir besprachen uns kurz und entschieden das man wieder zurück fahren sollte. Papa ging ans Steuer und wendete. Kurz darauf erschien Zoë im Eingang. Sie sah aus als wäre ihr schlecht. Kurz vor der Carleta fragte Papa mich ob ich steuern wolle? Ich sagte ja und wir unterhielten uns über die Utrehd Serie. Als wir in der Bucht waren nahm Papa wieder das Ruder und sagte mir das ich nach vorn gehen sollte und Mama und Zoë, die im Dinghi saßen, die Leine geben müsse. Nachdem ich das erledigt hatte, wartete ich bis Mama und Zoë die Schwimmleine fest gemacht hatten und zog sie dann straff. Zoë fuhr gleich an Land und 10 min später setzte mich Mama auch an Land ab. Zum schluß sagte Papa „So kann man auch seinen Morgen verbringen.“ 

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