Einklarieren in Tonga

Zoë //// 21.9.2017 //// Um in Tonga einzuklarieren, legten wir an der Kaimauer des Hafens von Neiafu an. Es war neun Uhr dreißig und dort lag noch ein anderes, schwedisches Segelboot, das ausklarieren wollte, sowie eine grosse Fähre. An dem Ende, an dem wir anlegten, gab es vor der rauen Betonwand große schwarze Gummi-Rammschützer die das Manöver für uns unproblematisch machten. Der Schwede, der uns auch half festzumachen, erklärte Papa, dass die „Officers“ zu uns kommen würden. Tatsächlich, eine halbe Stunde später, Leo und ich machten gerade Mathe, klopfte dann auch schon der erste Mann an und kam an Bord. Er trug eine dunkle Faltenhose und ein Hemd über einem sehr beachtlichen Bauch und wollte wissen, ob wir alle gesund seien. Mama legte ihm unsere Impfpässe vor und er war zufrieden. Er wollte dann noch 100 Tonga Dollar – zwei Tonga Dollar sind ungefähr ein US Dollar – für diesen kurzen Besuch und stand schon wieder am Kai, als die nächsten beiden ankamen. Ein Mann und eine stattliche Frau, die beide so eine Art Röcke trugen. Sie waren für Quarantäne zuständig und wollten wissen, ob wir noch Obst und Gemüse an Bord hätten. Hatten wir nicht. Unsere letzten Orangen verarbeitete Mama früher am Morgen zu Orangenyoghurt fürs Frühstück. Außerdem nahmen sie unsere zwei Mülltüten mit, wofür wir 24 Tonga Dollar bezahlen mussten. Die Beiden hatten sich noch nicht verabschiedet, als ein dritter Mann eintraf. Immigration und Customs. Wenn ihr mich fragt, der war der Interessanteste. Er trug nämlich eine Bastmatte um die Hüften. Sonst war er ganz in schwarz gekleidet, auch mit Rock. Die Bastmatte betonte seinen erstaunlichen Umfang. Von ihm bekamen wir Zettel, die wir ausfüllen mussten. Solche Zettel bekommt man auch im Flugzeug, wenn man in ein anderes außereuropäisches Land fliegt. Papa als Käpten musste zusätzlich noch acht weitere Papiere ausfüllen. Und er wollte dafür zum Abschied eine Spende für die lokale Schule. 20 Tonga Dollar. Ob die wirklich dort in der Schule ankommen ???? Als dann alle weg waren, gingen MaPa noch mal kurz auf den Markt und dann legten wir ab in Richtung Ankerfeld, wo wir uns eine gelbe Mooringboje vom Beluga Dive Shop schnappten, noch ein kleines Pläuschchen mit einem Segler der uns beim Festmachen half, hielten und dann zu Mittag aßen. Neben uns liegt die Alumni, welch freudige Überraschung. Die haben wir das letzte Mal weit unten im Süden, in den chilenischen Kanälen getroffen, wo wir spät abends bei Ihnen längsseits gingen. Das ist lange her.

Maupiti: Motor kaputt?

Wir saßen gerade beim Matheunterricht, als es passierte. Bamm! Roarrr! Sofort springe ich auf und renne nach draußen. Das erste was ich sehe, ist das Dinghy. Es schwimmt falsch rum auf dem Wasser. Ich kann die weiße Schraube unseres neuen YAMAHA Außenborders sehen, die unheilverkündend in den Himmel ragt. „Papa!“ rufe ich entsetzt. Papa wollte nämlich an Land, zur Post fahren, um ins Internet zu gehen. Zum Glück ist ihm nichts passiert. Er schwimmt, seinen gelben Rucksack auf den Schultern, hinter dem Dinghy hervor. Und er braucht die Badeleiter. Sobald die drin war, steigt er aus dem Wasser, nimmt seinen Rucksack ab und leert seine Taschen. Ein paar Meter hinter dem umgekippten Dinghy sehe ich die Pinnenverlängerung. Sie treibt ab. Sofort ist Leo da und springt mit einem Satz ins Wasser, dem Stück Plastik hinterher. Wir versuchen das Dinghy wieder aufzurichten, was extrem schwer ist – nicht nur im übertragenen Sinn ; – ) – weil sowohl der Motor als auch Benzintank und Anker noch drin sind. Wir binden eine Leine an den linken äußeren Griff und Mama zieht vom Boot, Papa und Leo drücken vom Wasser. Und- Es klappt nicht. Erst als Sam und Margot von der SY Margot kommen und uns helfen, schaffen wir es das Dinghy wieder richtig herum zu drehen. Super nett von ihnen, finde ich. Nachdem Leo auch noch den Müll rettete, der ebenfalls beim knock-down abgetrieben war, verabschieden sie sich und Papa nimmt den Motor raus, um ihn sauber zu machen. Und tatsächlich: ein paar Stunden später braust unser Dinghy wieder durch die Bucht. Mal wieder gut gegangen : – ) ENDE Zoë 1.9.2017

Drei Versuche eine Moorinboje zu kriegen – Three attempts to get a mooring-buoy 

verfasst von Zoë 27.7.2017

Als ich gestern Morgen aufwachte, war Fakarava schon in Sicht, bzw. die Lichter von Fakarava, denn es war noch dunkel. Zwei Stunden später – um 7:00 Uhr – erreichten wir den Pass. Inzwischen war es hell geworden und Mama und Papa waren sich erst nicht sicher, ob wir ins Artoll reinfahren könnten. Wegen den Strömungen, die an diesen Stellen zu bestimmten Zeiten sehr stark sein können, was wir in Tahanea ( wo wir als letztes waren ) festgestellt hatten. Dort schnorchelten wir nämlich im Pass und ließen uns vom hereinströmenden Wasser treiben. 

Am Ende entschieden sich unser Skipper und unsere Co-Skipperin dafür, den Pass jetzt zu durchqueren. Also Schwimmwesten an und checken ob alle Luken zu sind. Sind sie, also kann es los gehen. Vorbei an Palmen und kleinen Eddies motorsegelten wir mit 3,5 Knoten über Grund gegen die bis zu 4 Knoten starke Strömung durch den Pass. Motor und Segel musste beide mithelfen, denn laut Mama und Papa hätten wir es sonst nicht geschafft. Drinnen war die Strömung fast noch stärker als draußen. 

Wir wollten an eine Mooringboje gehen. Ein richtiges Hafenkino. Hauptdarsteller: wir. Handlung: wir versuchen die Mooringboje zu kriegen und unsere Leine durch die Schlaufe zu fädeln. Und der Titel lautet dann „drei Versuche eine Mooringboje zu kriegen“. Alle, außer Papa und Mama, fanden es lustig. Aber die konnten später auch drüber lachen. 

Leo wurde als Held gefeiert. Er war nämlich dem Enterhaken hinterher gesprungen, den Mama loslassen musste. Leo springt andauernd irgendetwas hinterher. Auf den Gambiers war’s das Dingi, das von Papa nicht richtig am Boot befestigt wurde. 

Später, nach dem Mittagessen, gingen wir an Land und Schnorcheln. Unsere Tasche ließen wir bei der Tauchstation im Hotel. Es war ziemlich schön. Ja, die Korallen waren nicht wirklich bunt, aber die Fische! Die waren wirklich einmalig. Auch Haie haben wir gesehen. Kleine Schwarzspitzen-Riffhaie. Ich fand sie super aufregend. Leider sind sie immer weggeschwommen bevor man näher ran konnte. Es war richtig schade. Aber trotzdem, ein schöner erster Tag auf Fakarava! 

 

ENGLISH – When I got up yesterday morning, Fakarava was already in sight, resp. the lights of Fakarava, because it was still dark. Two hours later – at 7:00 o’clock – we reached the pass.

Meanwhile, the sun had risen and Mama and Papa weren’t sure if we could enter. This is because of the in- and outgoing current in the pass which can be very strong at these places at certain times. We experienced this in the pass of Tahanea, where we went snorkeling and used the current to drift back in the lagoon.

In the end our skipper and our co-skipper decided that we should enter the atoll anyway. So we put on our live jackets and checked if all hatches were closed. They were, now we could go. Past palms and small eddies we sailed through the pass with 3,5 knots over ground against a up to 4 knots strong outgoing current. The motor was running as well but according to Papa and Mama we wouldn’t have managed without the combination of sail and motor. Inside, in the lagoon, the current was even stronger than outside. Then we sailed to a mooring-buoy. A real „port cinema“. Main actors: we. Storyline: how one tries to get a mooring-buoy and thread a mooring-line through the loop. And the title would be „three attempts to get a mooring-buoy“. Everybody, except MaPa ( Mama and Papa ) thought this was really funny. But afterwards even they could laugh about it. And Leo was celebrated as a hero, because he jumped into the water after the boat hook, when Mama had to let go of it. Leo always jumps after something. On the Gambiers it was the dinghy which Papa did not fix properly on Kalibu. Later, after lunch, we went on land and then snorkeling. We left our bag in the dive station in the hotel and entered the water in the pass. It was quite beautiful. Yes, the corals weren’t that colorful any longer but the fishes! They were really unique. We also saw sharks. Small blacktip-reefsharks. I thought that was super exiting. Unfortunately they always swam away before you could get closer. This was a pity.  But anyway, a nice first day on Fakarava!

Perlenzucht im Gambier-Archipel

Am Montag fuhren wir mit dem Dingi zur Perlenfarm von Erik, die auf der Insel Totegegie liegt, waren aber zu früh dran. Der Weg über das vorgelagerte Riff war recht lang und wäre mit der Kalibu nicht möglich gewesen. Selbst mit unserem Dingi hatten wir es nicht ganz einfach uns durch das Riff zu bewegen. Im Dingi sassen zum Glück nur Papa, Mama und ich, was das manövrieren einfacher machte. Leo konnte nicht mitkommen. Er hatte sich am Tag davor beim Schnorcheln erkältet. Kurz nach uns kamen Hilda und Fritz von dem großen selbstgebauten babyblauen Katamaran Bella Ciao an. Sie kommen aus den Niederlanden, Holland genau genommen, und sprechen gut Deutsch.
Wir mussten nicht lange warten bis Erik, der Besitzer der Perlfarm mit dem wir tags zuvor eine Führung vereinbart hatten, zu uns kam. Eriks Familie wohnt seit zwei Generationen in Französisch Polynesien, kommt aber ursprünglich aus China. Er ist nett, hat drei super süsse kleine Hunde, mit denen ich am Strand spielte und er gibt sein Wissen über Perlen gerne weiter. So erfuhren wir zum Beispiel, dass die Farbe der Perlen davon abhängt, wo genau in der Muschel der Nukleus sitzt. Der Nukleus ist eine kleine Kugel, um die sich das Perlmutt anlagert. Und, dass es nur in den Gambiers so bunte Perlen gibt. Natürlich sind sie nicht knallbunt, sondern eher dezent gefärbt.
Die Führung dauerte gefühlte drei Stunden … zum Abschluss brachte uns Erik noch mit seinem Powerboot ein Stück raus auf die Lagune, damit wir sehen konnten, wo die Perlaustern „leben“ und wie sie gesäubert werden.
Verfasst von Zoe – 16.06.17

Perlenzucht im Gambier-Archipel

Perlen zu züchten klingt erst einmal ganz simpel: Man transplantiert in die Perlauster einen perfekt runden Nukleus, welcher aus einer Mississippi Muschel hergestellt wurde. Die Perlauster ist eine im Meer vorkommende Flügelmuschel-Art. Diese beginnen daraufhin den Fremdkörper in einen Sack einzuschliessen und in vielen mikro-feinen Schichten mit Perlmutt zu ummanteln. Nach etwa drei Jahren ist der Prozess abgeschlossen. Die Perlauster kann wieder geöffnet und eine Perle entnommen werden.
Jedoch wie so häufig liegt die Herausforderung im Detail, genauer genommen in den vielen Details.
Es fängt damit an, dass das Transplantieren eines Fremdkörpers einer kleinen Operation nahe kommt. Nicht allen Austern bekommt dieser Eingriff. Etwa 10-20 von 100 überleben den Schock nicht und weitere 30 stossen den Nukleus im Laufe der folgenden zwei Jahre ab. Wie hoch die Erfolgsaussichten sind, hängt vom Geschick des „Operateurs“, dem Grafter, ab und vielleicht auch etwas von der Methode, die angewendet wird. Wir haben zwei Perlenfarmen besucht. Eine benutzt Antibiotika, die andere taucht die Perlaustern vor der Operation eine Weile in wenige Grad kälteres Wasser, um sie zu betäuben. Perlaustern sind sehr temperaturempfindlich und schon bei Temperaturunterschieden von einem Grad reduzieren sie ihren Stoffwechsel erheblich.
Von den überlebenden Austern, produzieren nicht alle qualitativ hochwertige Perlen. Etwa 20% der geernteten Perlen sind Ausschuss. Es scheint so zu sein, dass manche Perlaustern gute Perlenproduzenten sind, andere sind ungeeignet. Die, die eine gute Ernte einbrachten, werden erneut mit einem Nukleus versehen und können in ihrem Leben insgesamt drei bis vier Perlen produzieren. Die anderen Perlaustern werden aussortiert.
Perlenzüchter sind daher darauf angewiesen permanent neue Perlaustern in die Produktion einzubringen. Hierfür werden lange, an Schwimmbojen hängende Seile, sogenannte „collectors“, im Korallen-Atoll in Bereichen, in denen eine ausreichend starke Tidenströmung für frisches sauberes Wasser sorgt, ausgebracht. An den „rauen“ Seilen sammeln sich dann junge heranwachsende Perlaustern an.
Erfahrene Perlenzüchter suchen die Austern bereits nach ihrer äusseren Erscheinung aus. An der unansehnlichen äusseren Hülle können sie ausmachen, welches Farbspektrum die Austern potentiell herstellen können. Je nachdem wo der Nukleus platziert wird, entstehen dann entweder silberne, hell- bis dunkelgraue, grüne, rötliche, champagnerfarbene oder auch blau-türkisfarbene Perlen. Die Gambiers sind weltweit berühmt für das große Farbenspektrum der hier produzierten Perlen.
Farbe und Glanz ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Perle. Die Farbe setzt sich aus der Grundfarbe und einem scheinbar darüber liegenden Schimmer zusammen. Durch die vielen Schichten von Perlmutt, es sind bis zu 1000, die die Auster um den Nukleus angelegt hat, wird das Licht in einer besonderen Art reflektiert und es entsteht der typische Perlglanz, auch Lüster genannt.
Weiterhin entscheidend für die Qualität der Perle sind natürlich Größe und Form. Die Größe der Gambier Perlen variiert zwischen 8 und 16 mm. Und der Preis geht mit zunehmendem Durchmesser exponentiell in die Höhe. Vergegenwärtigt man sich den Herstellungsprozess, macht das Sinn, denn es wird ja immer ein gleich großer Nukleus verwendet, was bedeutet, dass eine große Perle schlicht und ergreifend einen wesentlich dickeren Perlmuttmantel aufweist.
Um möglichst perfekte Perlen herzustellen, müssen die Perlaustern nach der Transplantation gehegt und gepflegt werden. Sie müssen zum Beispiel vor den vielen Fressfeinen geschützt werden, die es im Atoll auf das wohlschmeckende Fleisch abgesehen haben, und sie müssen in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Traditionell bringen Apnoe-Taucher die Austern, die mit Kabelbindern an einem Kunststoffrost befestigt sind, alle zwei Monate zur Perlenfarm, wo sie gesäubert werden. Fortschrittliche Züchter lassen die Austern direkt vor Ort auf dem Motorboot reinigen. In beiden Fällen kommt ein simpler Hochdruckreiniger zum Einsatz.
Sicher gibt es noch viele weitere Details, die uns die zwei Besuche in Perlenfarmen nicht vermitteln konnten. Eindrücklich bleibt aber der immense Aufwand, den die Produktion von Salzwasser-Perlen mit sich bringt. In der Bevölkerung des Gambier-Archipels gibt es unterschiedliche Meinungen zur Zukunft der Perlfarmen. Nicht verwunderlich, die „Umweltschützer“ würden gerne die Anzahl der Lizenzen einfrieren. Andere sehen hierzu keine Veranlassung. Ganz im Gegenteil, sie möchten das Geschäft gerne ausweiten. Das wiederum finden wir recht kurzsichtig für Polynesien. Weil selbst für Ausstehende offensichtlich ist, dass der Markt und die Produktion überwiegend von Chinesen kontrolliert wird.

Die Gambiers

Die Gambiers. Wie lassen Sie sich beschreiben? Wunderbar windig? Das Paradies der harmlosen Haie? Oder doch lieber die exotische Fruchtabteilung im Supermarkt? Irgendwie würde alles passen. Obwohl ich die Letzte am besten finde, die exotische Fruchtabteilung im Supermarkt. Es stimmt wirklich! Pampelmusen ( die ich persönlich allerdings gerne große Zitronen nenne, weil sie genauso aussehen ) Papayas ( aus denen Mama einen leckeren Salat zaubern kann ), Bananen ( die immer zwei Tage bei uns auf der Badeplattform hängen bis sie dann alle auf einmal reif werden ), Kokosnüsse ( deren Saft genauso lecker schmeckt wie in Brasilien ), Limonen ( die man sowohl in einen Kuchen, als auch in’s Trinkwasser pressen kann ) und noch mehr. Von den meisten Früchten wusste ich nicht mal dass sie existieren, geschweige denn so lecker sind. Wobei Papa und Mama meinen, dass sie nur hier so schmecken. Bei den Bananen kann ich das eindeutig bestätigen. Allerdings ist auch Paradies der harmlosen Haie ziemlich gut. Paradies, eindeutig. Harmlose Haie, wer würde sich sonst ins Wasser trauen? Gleich beim ersten schnorcheln in Taravai – wunderschöne Insel und supernette Leute – konnte ich einen Hai beobachten, der so groß war wie Marianne von der YAO! Leo und Papa sahen beim Fischen mit Hervé noch mehr Haie. Doch nicht so große. Aber es lohnt sich wirklich hier zu Schnorcheln. Manchmal bin ich nur ein paar cm über den Korallen geschwommen! Die übrigens echt fantastisch sind. Papa und Mama haben sich nicht so weit in die Mitte getraut, aus Angst sich den Bauch an irgendetwas spitzem zu schneiden. Aber ganz sicher verpassen sie dadurch etwas. Es geht hoch und runter. Ich schwimme über eine flache Stelle und komme dann in etwas das man vielleicht als Tal bezeichnen könnte. Es ist echt wundervoll. Bunte Fische die einen beeindruckenden Kontrast zu den Korallen bilden in denen sie sich verstecken. Die Korallen selbst haben auch die unmöglichsten Farben. Von Blau über Orange und Rot wieder zu Braun-weiß. Manche sehen aus wie riesige Pilze. Ich freue mich schon aufs nächste mal Schnorcheln 😉 Ende Zoë 29.5.2017

 

Farewell to mainland Chile

Deutsche Übersetzung

Second time lucky! This time it should work out. Finally we will set sail and say farewell to the mainland of Chile. After we had almost been ready to leave at new years day, including everything one needs when planning to be on the ocean for 3 or more month – loads of food, petrol, drinking water, cooking gas … – today at the end of March we are still moored in Valdivia. What got in our way? We were forced to totally reorganize our business in Berlin. All but not funny. More about this later on.

After all this hassle in Berlin Kalibu has been in Chile for one year and one month, a long time. Needless to mention, we had a good time here. We like Chile very much. Dear Chilenos you have a great country!

The range of very varied, but always spectacular scenery, flora and fauna is truly unique. This is, of course, due to the extreme length of the country. As you know Chile extends from Antarctica to the Atacama Desert and from the ice-covered summits of the Andes to the tropical Easter Island in the Pacific. This alone is impressive.

And then there are the lovely people. We will surely miss the composed, unagitated, lovable and almost always helpful manner of the Chileans.

Is there something we did not like? Yes, I remember, the children miss mozzarella (if anyone here should contradict, sorry, what is sold in the Chilean supermarkets as Mozarella, is a joke and every real Italian will cry bitterly when he sees it). Mascarpone would also be nice to have, for a delicious Tiramisu. But surely there will soon be a resourceful business man or woman among the Italian immigrants who will be tackling this.

Something else? Yes, there are the Salmoneras and the consequent pollution of the Pacific. Anything but nice, but compared to the amounts of plastics that are washed in the oceans in Asia every day, it is barely worth mentioning. And a change of attitudes is visible, at least in Valdivia.

Finally there is the language. Lo siento mucho, dear Chilenos, we have not managed to learn Spanish properly. Ashes on our head! For too long we were traveling on the lonely canales where we have not encountered any human soul. Then in Puerto Montt the international sailing community spoke mainly English. Reading Spanish turned out to be not so difficult, but speaking the language is just another thing.

Te vamos a extrañar. We say good-bye with a few more impressions from this beautiful country.

See also Best of 2016

 

Best of 2016

This is a short summery – the best of so to say – of our year 2016 and hopefully a compensation for neglecting our travel-blog lately. This was due to the many things to be done before „conquering“ the unbelievably vast Pacific which is our plan for 2017.
In 2016 the  Beagle Channel with its magnificient  glaciers and the innumerable maze-like canales of Antarctica have bewitched us; not to forget the Isla de los Estados ( Staateninsel ). We often cursed to hell when a fresh wind blew from the front, when it was raining cats and dogs, when our feet were freezing cold and the condensation water dripped from the ceiling of Kalibu, still we would always do it again exactly the same way.
After that  we spent a beautiful summer back in Berlin.
Unfortunately we could not visit Peru with our boat Kalibu. The immigration and clearing in formalities for sailers are too complicated and, above all, extremely expensive. That is why we left Kalibu in the safe custody of the Club Nautico in Puerto Montt and visited Bolivia and Peru by land. There were many impressive building complexes of old cultures and the most remarkable landscapes of the Andes to discover. The Altiplano and Lake Titicaca were literally breathtaking – very high indeed.
Back in Puerto Montt which almost had become a second home we enjoyed a sociable time with our sailor friends of  YAO, Caramor, Robusta, and the nice crew of the Club Nautico Reloncavi.

We hope that you too are looking back on a great eventful year and we wish you a most wonderful time.
With love from Zoe, Birgit, Leonard, Thomas

Wieder Zurück

Am fünfzehnten neunten sind wir in Santiago gelandet. Dort waren wir einige Tage, bis wir am Sonntagabend, dem Nationalfeiertag Chiles, in den Bus Richtung Puerto Montt gestiegen sind. Der Bus war fast komplett leer und die Sitze waren bequemer als gedacht, so dass wir sogar einige Stunden schlafen konnten.
Als wir allerdings am nächsten morgen aus dem Bus gestiegen sind, waren es gefühlte 6 Grad C.
Zurück an Bord mussten wir erst mal feststellen, dass die Polster im Salon verschimmelt waren. (Da hat sich in den letzten zwei Jahren zuviel Salz angesammelt und eine Generalreinigung ist wohl überfällig.) Dementsprechend war Mama die nächsten drei Tage am Waschen. Natürlich haben alle so gut es ging mitgeholfen.
Gefreut haben wir uns auch, Stepke, Aleco,Marianne und John-Loup, Anja und Thomas, Wiederzusehen. (Alle arbeiten fleissig an ihren Booten und wir treffen uns abends im Clubhaus.)

ENDE GELÄNDE