Ankern im Marinabecken – Anchoring in the Marina Basin

Der 16. begann eigentlich sehr gut. Delfine begleiteten uns in die Lagune, wo wir nach drei Nächten ankamen und Port Moresby begrüßte uns mit lauter Lichtern. 

Unser Ziel: der Royal Papua Yacht Club. Schon vor dem Hafenbecken wurden wir von zwei marina-guys empfangen und rein gewinkt. Drinnen bedeutete uns der ältere von beiden, zu ankern. Mitten im Becken! Na ja, andere Länder, andere Sitten, meint Papa und der Anker fällt auf fünf Metern. Gefühlte drei Stunden später kommt Israel, der Typ vom Club, vorbei und bringt uns einen Haufen Papiere. Wir machen uns daran sie auszufüllen, doch um zwölf, wo Israel eigentlich schon wieder da sein wollte, ist immer noch nichts passiert. 

Papa setzt sich ans Funkgerät und kurze Zeit später sitzt dann auch endlich der Mann vom Zoll bei uns im Cockpit. Die gelbe Flagge hängt aber noch, da die Quarantäne-Leute noch nicht da waren. Ob das jetzt an ihrem vollgepackten Terminkalender liegt, oder daran, dass wir uns nicht achtundvierzig Stunden vorher gemeldet hatten, vermag ich nicht zu sagen. 

Nach einem Besuch im Marina Büro kommen Papa und Leo mit der Nachricht zurück, wir könnten uns jetzt an den Arbeitssteg legen, einen kleinen, mit Farbe und was weiß ich nicht was bekleckerten Schwimmponton. Aber ich will mich nicht beklagen, denn von hier hat man es deutlich näher zum Club Gebäude, als von hinter der kleinen Tankstelle, wo die anderen ‚visitors‘ liegen, wie der erste marina-guy uns erzählte. Das Anlegemanöver verläuft schnell und einfach. Das erste was wir dann tun, ist nicht duschen. Nein, wir schließen den Schlauch an, und lassen Kalibu einen äußeren Großputz zukommen. Erst danach hopsen wir nacheinander unter die Dusche. Denn obwohl der Club in einem Werbeprospekt als ‚safest place in town!‘ angepriesen wird, ist hier alles doppelt und dreifach gesichert und zugeschlossen, und wir haben nur einen Schlüssel. Bzw. zwei, weil die Wäscherei extra ist, da nur für yachties bestimmt. Am Abend sitzen wir oben auf der Terrasse des Clubgebäudes, trinken Saft – MaPa Bier – versuchen aufgrund des langsamen Internets nicht die Geduld zu verlieren und beobachten die vielen Leute um uns herum. Klar, Samstagabend und der Club scheint eine gut genutzte Ausgehmöglichkeit zu sein. Er brummt wie ein Bienenstock und statt Fußball läuft auf allen Fernsehern Rugby. Komisch, finde ich, läuft doch um 20 Uhr (PNG Zeit) Australien gegen Frankreich und auch wenn Fußball mich normalerweise nicht die Bohne interessiert, einmal in vier Jahren setzte ich mich dann doch mit vor den Fernseher. Ist immerhin eine Weltmeisterschaft, oder?

Zoë 19.6.2018

The 16th started actually very pleasantly. Dolphins accompanied us into the lagoon, where we arrived after sailing for three days and Port Moresby welcomed us with lots of lights. Our destination: the Royal Papua Yacht Club. In front of the harbour basin we were received and waved in by two marina guys. 

Inside the marina the older man told us to anchor. In the middle of the small basin! Well, different countries, different habits, said Papa and the anchor was dropped at five meters. After, what seemed like ages, Israel, the marina officer arrived and gave us a bunch of papers to fill in, what we certainly did. But at twelve o’clock, Israel is still not back, although he told us he would be. Papa sits down in front of the radio and shortly after we can offer the customs officer a glass of cold water. However the yellow flag is in fact still up this very moment, since the quarantine people did not inspect Kalibu yet. If that’s because their date book is full or because we forgot to get in touch 48 hours before we arrived, I’m still uncertain. After a visit in the marina office, Papa and Leo come back with the message, we can move Kalibu to the working pontoon, a small floating platform, messy with paint and I don’t know what else. But I don’t want to complain, ‘cause from here it is less far to the club house, then from behind the small fuel station, were the other visitors are moored, as the first marina guy told us. The docking manoeuvre is going well and fast. The first thing we do next is not taking a shower, it’s connecting the hose pipe and washing Kalibu. Only after we finished that we go to the showers. One after the other, as we have only one key and everything in the club is secured and locked twice and threefold, even though the club is advertised as the ‚safest place in town!‘. Or maybe it is the safest place in town because of that.  In the evening we sit upstairs, on the terrace of the club house and are drinking juice, beer for MaPa, trying not to loose patience waiting for the slow internet and watching many other people around us. Of course, Saturday-night, and the club seems to be a nicely used opportunity to go out. It’s buzzing like a bee-home and all the TV-screens show rugby instead of football/soccer. And that despite the fact that the world cup started already and Australia is playing today! 

Von „Big-Man“ und den Feinheiten des Handelns

Brooker Island, über das Zoe schon berichtet hat, ist Teil der Calvados Chain und liegt am Aussenriff einer riesigen Lagune, die zum Louisiade Archipel gehört. Die Menschen in dem kleinen traditionellen Dorf leben weitgehend unabhängig und versorgen sich selbst mit dem, was sie für ihr einfaches anspruchsloses Leben brauchen. Wenn sie keine modernen Kleider tragen würde, hätte man den Eindruck die Zeit ist hier stehen geblieben.
Das Volk gehört zu den Melanesier und so gibt es viele Gemeinsamkeiten mit den Bewohnern von Vanuatu, nur trinken sie keinen Kava, sie essen stattdessen Betelnüsse. Und ihre Segelkanus sind sehr viel grösser und beeindruckender als die kleinen Outrigger-Kanus, die wir in Vanuatu gesehen haben. Wir staunen über die Geschwindigkeit der Boote – bis zu 15 Knoten -, bei denen ein einfaches Paddel nicht nur Ruderblatt, sondern auch Hilfsmotor ist und bewundern die Geschicklichkeit der Segler. Mit wenigen „Neuerungen“, zu denen die modernen Segel – meist ausrangierte Leichtwindsegel von Fahrtenbooten – gehören, werden diese Segelboote wie eh und je vor Ort aus lokalen Materialen selbst gebaut und können daher auch einfach repariert werden. Mitunter ist das mühselig, wenn z.B. aus Lianen Seile geflochten werden müssen, so dass sich alle freuen, wenn sich ein Segelboot in die Lagune verirrt, das sicher Ersatzteile an Bord hat, die gegen Obst, Gemüse, Fisch oder was auch immer eingetauscht werden können. Gern genommen wird auch Zucker, Reis, Tee, Feuerzeuge, Waschpulver und Shampoo.

Wir haben gelesen, dass es im Dorf so was wie einen „Ältestenrat“ gibt, der wichtige Entscheidungen trifft. Den erlebten wir auch mehrmals in Aktion. Während wir dort waren, kamen zwei malaysische Chinesen vorbei, die Seegurken und Haifischflossen ankaufen wollen und über den Preis verhandelt haben. Natürlich wurden die Haifischflossen mit keinem Wort erwähnt, auf Nachfrage erzählte man uns dann aber doch, um was es eigentlich geht und dass sie die Haie von ihren Segelkanus mit langen Angelleinen fangen, an denen mehrere Köder hängen. Auf dem Weg nach Panasia können wir dies live beobachten.
Der „Chief“ oder „Big-Man“ des Dorfes ist nicht wirklich der Chef, vielleicht eher so was wie ein Repräsentant. Er kommt aus einer bestimmten Familie und zeichnet sich dadurch aus, dass er „wohlhabend“ genug ist, um Besucher und Bewohner zu Beschenken und zum Essen einzuladen, erklärt uns John. Der Akt des Gebens macht ihn dabei erst zu einem „Big-Man“ und je mehr er zu geben hat, desto grösser ist sein Ansehen im Dorf. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Juda uns zum Essen eingeladen und uns danach noch einen Fisch geschenkt hat. Ausserdem hat er sich nicht an dem allgemeinen Tauschhandel beteiligt, mit der Begründung, wir sind doch Freunde. John tat dies übrigens auch nicht.
Vieles erinnert an Guinea Bissau, nicht nur der Name und der Handel mit Haifischflossen. Allerdings haben die Frauen, im Gegensatz zum afrikanischen Guinea, in dieser „Big-Man“ Gesellschaft nicht viel zu melden. Judas Frau kocht zwar das Essen für uns, erscheint aber sonst nicht auf der Bildfläche. Johns Frau sitzt auch in zweiter Reihe. Und, um zu weiteren Feinheiten des Handels zu kommen, Frauen werden zwar geschickt, um mit uns im Namen ihrer Männer zu handeln, aber zwei Mal wurden uns die Sachen, ein neuwertiger Fussball und diverse Angelköder, zurückgebracht, weil der Mann was anderes eintauschen wollte.
Den Fussball wollten wir gegen eine lokale Muschelkette eintauschen. Diese Ketten sind die traditionelle Währung, Shell Money, und funktionieren so ähnlich wie Bitcoins. Die Ketten können selbst hergestellt werden, jedoch ist das recht aufwendig. John erklärte uns, dass man für eine Kette etwas mehr als einen Monat braucht, die entsprechenden Muscheln, die roten sind wertvoller als die weissen, müssen gesammelt werden, in Form geschliffen, mit einem kleinen Loch versehen und poliert werden. Für 10 Ketten kann man ein Sailing Canoe kaufen oder auch eine Frau. Für 20 Dollar haben wir dann am Ende doch eine bekommen.

Panasia – ein kleines Paradies

Nach drei Tagen Trubel sehnen wir uns nach etwas mehr Ruhe. Ausserdem müssen wir uns um Kalibu kümmern, der Autopilot und diverse andere kleine Reparaturen stehen an. Da passt es gut, dass John zu seinem zweiten Wohnsitz auf der benachbarten Insel Panasia will und er uns den Weg durch die Riffe zeigen kann, auch er hat wohl die Nase voll von den vielen Dorfbesprechungen. Wir rechnen mit zwei Passagieren, sind aber nicht überrascht, als dann sechs Menschen plus wir Vier im Cockpit sitzen.  John bringt nicht nur sein Frau Gwen, sondern noch ein Schar Kinder mit. Die zwei grossen Jungs verziehen sich gleich zum Bug. Ich will eigentlich einwenden, dass das womöglich nicht der sicherste Platz ist, da fällt mir aber noch rechtzeitig ein, die sind gewöhnt in den offenen Kanus übers Meer zu fahren. Im Gegensatz dazu ist Kalibu ja so was wie eine sichere Festung. John übernimmt das Ruder und die zwei Kleinen schlafen zusammen mit Zoe schnell ein.


Panasia entpuppt sich als wahres Paradies. Wir ankern neben einer imposanten Felswand vor dem kleinen Strand mit Johns „Wochenendhaus“. Ihm gehört die eine Hälfte der Insel, die andere gehört Juda. Da wir unterwegs auch noch einen grossen Wahoo gefangen haben, beschliessen wir abends gemeinsam zu essen. Gwen bereiten den Fisch zu, wir bringen Wein, Reis und andere Beilagen mit. Auch hier dauert es nicht lange, bis der erste „Händler“ auftaucht, Frank ein Freund des Hauses. Er bringt zwei Papayas aus Johns Garten Im Austausch für Streichhölzer. Ausserdem verspricht er am Samstag Lobster für uns zu fangen. Dafür bekommt er dann den Rest unserer Angelleine und einen Haken. Die Lobster, die er dann in der Tat vorbeibringt, sind riesig und weil John gerade mit Thomas sein arg in Mitleidenschaft geratenes Stand-Up Paddelbord repariert, beschliessen wir auch den Lobster gemeinsam zu essen. Diese Krustentiere müssen hier nicht aus dem tiefen Wasser gefischt werden, sie sitzen auf den Riffen unter den Steinen und können bei Ebbe einfach eingesammelt, wenn man die entsprechenden Handschuhe hat, oder gespeert werden. Frank hat natürlich keine Handschuhe. Er hat sie aufgespiesst und sie kommen daher bei uns gleich in den kochenden Wassertopf. Für den Kühlschrank sind sie zu gross. Aber selbst unser grösster Topf reicht für die riesigen Tiere nicht aus. Die Zangen wollen partout nicht reinpassen. Dazu gibt es ein leichtes Knoblauch-Joghurt-Mayonaise Dressing und lokales Gemüse. Sehr lecker. Weil es so schön ist, essen wir dann auch am Sonntag gemeinsam. Diesmal bereite ich den noch verbleibenden Wahoo zu einem leckeren Fischcurry mit Süsskartoffeln zu.
Die Männer arbeiteten die letzten Tage hart, der Kasten des Autopiloten wurde von Thomas repariert sowie diverse grosse und kleine Jobs für John erledigt. Am Sonntag wird aber nicht gearbeitet, sagt John, und Zoe möchte schliesslich noch die Höhle sehen, von der John erzählt hat. Der normale Yachtie nimmt hierfür sein Dinghy, unseres ist jedoch viel zu klein um fünf Menschen auf die andere Seite der Insel zu bringen. John sagt, man kann auch über den Berg klettern. Gesagt getan, wir starten früh, damit es nicht zu heiss wird. Die Jungs und John klettern und laufen vorweg, wir kämpfen gegen beissende rote Ameisen und sind bemüht hinterher zu kommen. Dabei haben wir die halbwegs bequemen Schuhe während John und die Jungs barfuss über das sehr spitze Vulkangestein laufen. Jeder Schuhverkäufer der einschlägigen Outdoorläden würde bei diesem Anblick in Tränen ausbrechen. Die Tropfsteinhöhle, die wir nach einer guten Stunde erreichen, ist riesig und ein Bad im kühlen Nass tut nach der Kletterpartie gut. Leider sind wir etwas zu früh, die Sonne steht noch nicht hoch genug, um die Höhle zu beleuchten und das Wasser blau zu färben. Trotzdem ein beeindruckender Ort. Am Montag verabschieden wir uns schweren Herzens und alle stehen am Strand und winken.

Kalibu wird leichter

Gestern mittag gegen eins sind wir in Papua-Neuguinea angekommen. Der Anker fiel vor einem wunderschönen Dorf. Prompt kam der Dorfchef, um Hallo zu sagen, und er bleibt nicht der Einzige. Im Gegensatz zu Vanuatu lieben die Menschen hier es anscheinend zu tauschen. Eine Frau brachte uns Eier, Tomaten und eine große Muschel. Die Tomaten und Eier waren von ihrer Mutter, ‚she wants cloth’, also Kleider. Die Riesenmuschel von ihrem Bruder, ‚he wants diving glasses’. Kleider kein Problem, Mama sammelt schon seit Neuseeland und nervt mich regelmäßig damit, doch nochmal in meinen Kleiderschrank zu sehen. Aber eine Taucherbrille haben wir leider nicht mehr; die nicht passenden wurden zusammen mit Marichen, unser aufblasbares Kanu, bereits auf Espírito Santo, Vanuatu verschenkt. Sie bleibt allerdings nicht die Einzige, die nach einer Taucherbrille fragt. Und auch nicht die Einzige, die tauschen will. Papa hat schon fast alle seine ‚fishing hooks’ vertauscht und Mamas Kleidertüte hat auch merklich an Gewicht verloren. Vor allem heute morgen war Kalibu ein richtiger Handelsvorposten. Genau zur richtigen Zeit, da wir uns eigentlich gerade fertig machten, um die Schule zu besuchen.

Gegen halb elf saßen dann alle fertig im Dingi und ab ging es an Land. MaPa und ich waren gestern schon mal da gewesen, deswegen überraschten uns die Massen an Kindern nicht, die zu unserer Begrüßung zusammen kamen. Auch ein paar Schüler waren da. Die Lehrerin erzählte uns, es wäre große Pause, doch da sowieso schon alle da waren, versammelten wir uns unter einem großen Baum, holten den mitgebrachten Atlas heraus und berichteten von unserer Reise. Die kleinen Kinder – es ist eine elementary school, also erste bis dritte Klasse – waren ganz still. Sie werden seit 2013 komplett in Englisch unterrichtet, wie uns die Lehrerin erzählte.

Danach sind wir ans andere Ende des Dorfes gegangen, zu Joseph, der Papa wegen seines Segels um Hilfe gebeten hatte. Das ist nämlich auch Klasse, die haben hier ‚sailing canoes’, genauer out rigger mit Mast und Segel. Die sind ziemlich schnell und es ist einfach nur wunderschön, wenn sie durch die Bucht segeln. Sogar kleine für Kinder sahen wir schon. So wie die Optimisten zuhause auf dem Wansee. Jedenfalls bestand Josephs Segel aus vielen verschiedenen Flicken, die auch schon ein wenig verschlissen aussahen. Ob wir nicht ein Ersatzsegel hätten? Ja haben wir, aber das Kuttersegel ist relativ schwer. Alternativ hätten wir auch noch ein kleines Stückchen Plane. Ja, wir werden es uns mal ansehen. Dann führt er uns zu seinem sailing canoe und zeigt uns die Ritzen, die mit Stoff abgedichtet waren. Anscheinend ist es undicht und er braucht Farbe oder auch Sikaflex zum abdichten. Ja Papa hat Sikaflex, er wird mal nachschauen. Joseph bietet an, ein Schwein zu töten, als Gegenleistung. Aber Mama ist nicht soo begeistert. Was sollen wir denn mit einem ganzen Schwein? Zum Glück hat Papa eine andere Idee: Er möchte ein Modell eines sailing canoe haben, für seine Sammlung. Kein Problem, Joseph kann eins schnitzen, er braucht bloß Werkzeug von uns. Papa wird ihm alles leihen. Sobald das geklärt war, liefen wir zurück, wieder quer durchs Dorf, um die Kirche zu besichtigen.

Auf dem Weg treffen wir Juda, den Dorfchef und John, eben diesen John, den schon die Galatee letztes Jahr hier getroffen hatte. Zusammen mit einigen anderen, im Besonderen zwei Malaien, bereiteten sie das Meeting heute Abend vor. Da wollen sie über Seegurken und Haifischflossen verhandeln, die die Malaien kaufen möchten. Von dort ging es weiter zur Kirche. Diese ist sehr hell und luftig, denn die steinernen Außenwände haben große Öffnungen als Fenster. John wohnt direkt neben der Kirche. Zu ihm gingen wir als nächstes, um ihm sein Gästebuch zurück zu geben. Er schenkte uns vier wunderschöne Muschelketten, die mich ein wenig an die Ketten erinnerten, die uns die Frau des Dorfchefs auf Mopelia schenkte. Von dort ging es dann wieder durchs halbe Dorf, zu Juda, der uns gestern zum Essen eingeladen hatte. Es gab Yam und Huhn. Das komische? Wir aßen alleine, die anderen warteten draußen. Nach dem Essen gesellten wir uns zu ihnen, und Papa fragte sie über die Betelnüsse aus. Sie verglichen es mit Kaugummi, Papa mit den Coca Blättern aus Peru. Sie essen die Betelnüsse mit Kalk, und deswegen haben sie auch so rote Münder und vor allem rote Zähne, falls noch vorhanden. Mit 50 oder so fallen die dann auch aus. Eine Stunden später ist Kalibu wieder zum Handelsvorposten geworden und drei Stunden später sitzen Juda und Anhang bei uns im Cookpit, trinken Tee und diskutieren über Gott und die Welt, also Segurken-verkauf, sailing canoes, die Regierung, das Dorfleben…

Zoë 6.6.2018

Holprige Korallensee

05.06.2018 ////////////////////////////////////////////////////// What a bugger – was für ein Sch… Wir sind auf dem Weg von Santo, Vanuatu zum Lousiaden Archipel, Papua New Guinea, durchqueren die Korallensee, die ihrem ungemütlichen Ruf gerecht wird. //////////////////////////////////////////////// Schon das Ausklarieren gestaltete sich holprig. Obwohl Thomas tags zuvor bereits beim Zoll (Customs) war und schon alle Papiere ausgefüllt hatte, war er erneut den ganzen Vormittag unterwegs. An diesem Dienstag traf er erst beim zweiten Anlauf den Mitarbeiter der Immigration an, der ist nämlich Montags immer am Flughafen tätig. Der zweite Besuch beim Hafenmeister war hingegen immer noch nicht erfolgreich. An beiden Tagen niemand da! Die fälligen 78 $ Hafengebühr wurden daher auf komplizierten langwierigen Wegen an anderer Stelle hinterlegt. Diese 78 $ sind übrigens für die Unterhaltung der Hafenanlagen bestimmt 😉 Als ob wir je irgendwo in Vanuatu einen Anlegesteg für Sportboote gesehen, geschweige denn genutzt hätten. Mit einer kleinen Mooringboje vor dem Customs Office wären wir schon vollends zufrieden zu stellen, aber stattdessen mussten wir uns auch hier mit einem rolligen und zugigen Ankerplatz fernab vom „Hafen“ begnügen. //////////////////////////////////////////////// Jedenfalls kam Thomas erst gegen Mittag zurück, hatte Kopfschmerzen und verzog sich mit einer Tablette in der Koje. Mit einem kranken Skipper will man nicht in See stechen, aber noch eine Nacht auf diesem Ankerplatz kam auch nicht in Frage. Also wurde alles sicher verstaut, das Dinghy auf dem Vordeck verpackt und verschnürt und nach etwas Schlaf war Thomas dann doch wieder einsatzbereit. /////////////////////////////////////////////////// Anker auf und mit einer leichten Brise aus Süd-Ost glitt Kalibu Richtung West. Zoë servierte uns ihren sehr gelungenen Schneckenkuchen zum Nachmittagskaffee. Kaum hatten wir den Kanal zwischen Santo und der vorgelagerten Insel Aore verlassen, trafen wir auf ausgeprägte Eddies, die einen regelrechten Hexenkessel bildeten. Inzwischen hatte der Wind aufgefrischt, so dass Kalibu diese unter Gross und Yankee schnell passierte. Aber kaum waren wir aus der Abdeckung der nächsten Insel Malo heraus, da begrüsste uns eine recht ruppige See. Ein Blick auf die Wettervorhersage offenbarte, in der nicht allzu weit entfernten Tasmansee stand eine 5 Meter hohe Welle, die sich als ausgeprägter Schwell hier oben immer noch deutlich bemerkbar machte. Damit nicht genug, sie wurde von der steilen Südküste Santos reflektiert und resultierte in einer sehr konfusen steilen See, die Kalibu wild hin und her warf. Das Süd-Kapp der Insel war noch ganze 10 Meilen entfernt. Kaum verwunderlich, mit Ausnahme von Thomas, wurden alle im nu seekrank. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Tag 2 – die See war nach wie vor grob und es wehte mit 7 Beaufort aus Süd-Ost. Unser Klo war verstopft. Warum nicht 24 Stunden früher? Thomas fühlte sich jedenfalls stabil genug, um das Problem gleich in Angriff zu nehmen, noch in der Hoffnung es wäre mit dem Entkalken der Pumpe getan. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Tag 3 – das Wetter unverändert, beim Mittagessen landeten Birgits Nudeln mit Schwung auf ihren Beinen, ganz schön heiss und ganz schön wackelig, und leider war es mit dem Reinigen der Pumpe auch nicht getan, der Schlauch war ebenfalls mit Kalkablagerungen zugesetzt. Der „Lieblingsjob“ eines jeden Fahrtenseglers. Wir nehmen uns vor, den Schlauch in Zukunft jährlich zu wechseln, ungesehen! Wenigstens beruhigte sich die See gegen Abend deutlich. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Tag 4 – Klack, klack, klack … das Klopfen des Autopiloten ist wieder da. Es ist regelrecht am eigenen Körper spürbar und es fühlt sich nicht gut an. Die Suche nach der Ursache gestaltet sich allerdings schwierig. Der hydraulische Arm des Autopiloten ist nämlich in einer quaderförmigen Blechkiste verborgen. Die wiederum ist an der inneren Seitenwand der Sitzbank angeschraubt. Und das Einzige was wir von aussen erkennen können, ist ein Nachgeben dieser Seitenwand, bei jedem Ausschlag des Autopiloten. Wir wissen, die Basis des hydraulischen Arms ist auf dem Boden dieser, aus 3mm Alublech bestehenden Kiste festgeschraubt. Erst bei genauerem Hinsehen – Thomas steckt den Kopf in die Backskiste während die nächste Welle anrollt und untersucht das ganze live von unten – stellt er fest, der Boden der Blechbox bewegt sich im Rhythmus der Wellen, auf und ab. Damit nicht genug, dieser Boden ist jeweils zwischen den beiden Befestigungsbolzen quer durchgerissen, als ob es sich um ein Stück Pappe handeln würde. Walk, walk, … so viel zum Thema Materialeigenschaften von Aluminium und Erinnerung an Verformungen. Thomas schient die Kiste mit Holz, Schraubzwingen und mehreren Kofferbändern, so gut es geht. Wir hoffen, dass es vorerst zusammenhält. Wenn nicht, müssen Zoë und Leo schnell zu Steuerfrau und -mann ausgebildet werden. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Tag 5 – es regnet, aber zum Glück nur kurz. Die Wettervorhersage sah auf der direkten Route für die ganze Überfahrt immer wieder heftigen Niederschlag vorher, vor allem über den etwas nördlich gelegenen Salomonen Inseln. Wir sind nicht aus Zucker, aber Regenschauern bedeutet meist Unbeständigkeit, irgendwas zwischen Windstille und stürmischem Wind. Segel rein, Segel raus, und wieder rein und raus, usw. … Das wollten wir uns nicht antun und haben uns deswegen für einen kleinen Umweg, einen südlichen Bogen entlang der angrenzenden Starkwindzone entschieden. Bis jetzt erfolgreich. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Tag 6 – Petri Dank. Nachdem Zoë in ihrer Wache das erste Schiff auf der gesamten Überfahrt, ein Gastransporter, erspäht, fangen wir einen grossen Fisch, einen Great Barrakuda, ein rosser gefrässiger Genosse, der aber an der Angel erstaunlich wenig Kampfgeist entwickelt. Im Vergleich dazu setzt z.B. ein MahiMahi, von denen uns in der Vergangenheit schon so manche von der Angel gesprungen sind, ungeahnte Kräfte frei. Gerade wenn man denkt, der hat schon aufgegeben, befreit er sich dann doch noch vom Haken. Nicht so der Great Barrakuda und so landet eine Portion von ihm zum Mittagessen auf unserem Teller. Der Rest im Kühlschrank. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Tag 7 – unheimliche Begegnung der dritten Art. Leonard erspäht während seiner Wache einen Fischtrawler, der entlang des Aussenriffs des Lousiaden Archipels seine Runde macht. Fischtrawler im Meer mag für Aussenstehende normal erscheinen, aber wir sind überrascht und alarmiert. Erstens gibt es keine so grossen Fischtrawler in den Lousiaden und zweitens würden die, wenn es sie denn gäbe, uns nicht mit ihrer Flutlichtanlage anleuchten und ausspähen. So bestätigt sich dann Tags drauf auch unsere Vermutung nach Gesprächen mit den Einheimischen. Der Fischtrawler war illegal unterwegs, hat fremde Hoheitsgebiete nachts ausgeplündert, weil es hier keine Staatsgewalt gibt, die dies verhindern könnte. Leider keine Ausnahme.

HAPPY BIRTHDAY MAMA 🎉

Heute morgen, noch bevor wir nach Ambrym abgedampft sind – im wahrsten sinne des Wortes, es herrschte nämlich Windstille – verkaufte jemand Papa vier Lobster. Einerseits: pünktlich zu Mamas Geburtstag. Andererseits schrieb ich folgendes an Franka von der Ourter Rim: ‚Kurz bevor wir Anker auf gingen, kam dann noch mal jemand vorbei und verkaufte Papa vier Lobster. Hilfe! Wir sitzen gerade beim Mittagessen und ich versuche, möglichst nicht hinzu kucken. Ich esse ja keine Lebewesen aus dem Meer und eigentlich hab ich auch kein Problem damit, das MaPa und Leo es tun. Aber dieses Lobster essen finde ich echt eklig. Dauernd knackt irgendein Panzer und die armen Tiere sehen noch so lebendig aus! Leo hat sie zwar gekocht und dadurch sind sie rot geworden – vorher waren sie grün blau – aber trotzdem.‘ Für mich gab es also kein richtiges Mittagessen, doch hier noch mal die Meinungen meiner kanibalischen Familie: ‚Ein Fest. Ein Lobster Fest.‘ (Papa), ‚Leckerer als die Centolias in Chile.‘ (Mama), ‚Ja, es war ganz lecker, aber es ist zu kompliziert um es alle zwei Wochen zu essen.‘ (Leo) Wobei er mit kompliziert meint, dass eine Zange benötigt wurde. Fragt nicht wofür, ich hab mich hinterm Navi I-ped verschanzt und Franka mein Leid geklagt. Zum Glück gibt es zum Abendessen in Kokonussöl gebratene Bananen, was echt lecker ist. Und dazu liegen wir vor Ranvetlam und können einen Vulkan glühen sehen. Leider weiß ich nicht welchen, wir haben auf der Fahrt so viele entdeckt, das ich den Überblick verloren hab. Zoë 22.5.2018

Awei Island

Nachdem gestern für mich ein Ruhetag war, begleitete ich heute Papa an Land, half Leo das Unterwasserschiff ein wenig von Algen zu befreien und genoss den Frieden, den dieser Ankerplatz an einem Sonntag ausstrahlt. Gestern sahen wir ständig „outrigger“ Kanus, mit vielen Früchten und Kokosnüssen beladen, hin und her fahren, Menschen schnorcheln und fischen… busy, busy. ////////// Wir sind gestern gegen neun hier angekommen, ich weiß, man glaubt es kaum, aber ich bin nach meiner Wache, die um fünf anfing, nicht direkt wieder ins Bett verschwunden. Straffe Leistung für eine leidenschaftliche Langschläferin wie mich! Nach einem ausgedehnten Frühstück mit Müsli und Brot folgte ein entspannter Vormittag für mich und ein Landgang für MaPa und Leo. Der Dorfchef, der uns schon von seinem Kanu aus begrüßt hatte, wartete bereits und erklärte ihnen auf Nachfrage alles was sie wissen wollten. Gastgeschenke und Früchte wechselten den Besitzer. ////////// Eben dieser Dorfchef war es auch, der mich heute morgen geweckt hätte, wenn ich nicht schon wach gewesen wäre. Diese Nachtwachen haben katastrophale Folgen: wer will schon an einem Sonntag um acht aufstehen? Und noch früher aufwachen? Ich war sogar schon um fünf wach, schlief dann aber – zum Glück! – wieder ein. Auch heute hatten wir ein ausgedehntes Frühstück und wieder gingen wir an Land. Diesmal aber nur Papa und ich und auch erst als ich einmal ins Wasser gesprungen war und mit Leo ein wenig geputzt hatte. An Land ging es erst eine Weile durch den Wald, bevor wir das Dorf erreichten. Wir wollten zur Tochter des Chiefs, Elsina, die sich am Bein verletzt hat und nun Medizin benötigt. Dafür mussten wir sie aber erst mal finden. Das Dorf ist sehr schön, ebenfalls friedlich. Das einzige Gebäude aus Stein ist das blassrosa gestrichene Gemeindehaus, das noch im Bau ist. Alle anderen bestehen aus Palmwedeln und Holz. ////////// Die Vorräte lagern in einem kleinen extra Häuschen auf Stelzen. Alles war sehr sauber, bis auf gelegentliches Plastik. Das ist wohl unvermeidlich. Viel los war allerdings nicht. Alle befanden sich in der ungefähr eine Stunde Fußmarsch entfernten Kirche. Ein paar waren allerdings dageblieben. Eine ältere Frau und zwei Jungen sind die ersten, die wir zu Gesicht bekamen. Wäre sonst auch irgendwie gruselig gewesen, wie ein Geisterort, erst vor kurzem wegen schrecklicher Wasserschlangen verlassen. Zum Glück war es hell. Allerdings war das auch ein Nachteil, denn selbst im Schatten war es unglaublich heiß. Alle versammelten sich als Papa das schüchterne Mädchen verarztete. Wobei alle eigentlich nur die ältere Frau, die beiden Jungen plus noch eine Frau und Elsinas Mutter waren. Dieser erklärte Papa genau, was er tat. Zuerst ein wenig reinigen, dann desinfizieren, Salbe und zum Abschluss wurde die Wunde unterhalb des Knies noch in Mull und einen dünnen Verband gewickelt. ////////// Wieder an Bord gab es Mittagessen, Maiskolben, die lila, weiß und alle Schattierungen von Gelb besaßen, Brotfrucht-Chips und von Mama selbst gemachter Humus. Leider war unser Kochgas alle, bevor alle Chips fertig waren. Quasi als Ausgleich gab es zum Nachtisch Maracuja in Jogurt, eine Spezialität, die Mama schon auf den Gambiers entwickelt hatte. ////////// Zoë 20.5.2018 ////////// ///////// English ////////// I had a relaxed day yesterday. But today I accompanied Papa on shore, helped Leo to fight against the barnacles on the underwater part of Kalibus hull and enjoyed the peace of this anchorage on a Sunday. Yesterday we saw ‘outrigger’ canus all day, loaded with lots and lots of fruits and coconuts, going here and there, people snorkelling and fishing…busy, busy. We came here yesterday, I know, hard to believe, but I didn’t go back to sleep after my watch – which starts always at five o’clock in the morning. Quite a challenge for a long sleeper like me! After an extended breakfast with muesli and bread followed a relaxed morning for me, and MaPa and Leo went on shore. The village chief, who already welcomed us, waited for them and explained everything they wanted to know. Some presents and fruits changed their owner. It was the very same chief who would have woken me today, if I hadn’t been awake already. ////////// This night-watches have catastrophic consequences: Who wants to get up at eight on a Sunday? And wake up even earlier? As a matter of fact, I was already awake at five o’clock, but – fortunately – could go to sleep again. Today we had a nice extended breakfast again and again we went on shore. But this time just Papa and me, and not until I jumped into the water once and cleaned the hull a little bit with Leo. On shore we first walked through the forest for a wile before reaching the village. We wanted to see the daughter of the chief, Elsina, who injured her leg and now needs medical treatment. But we had to find her first. The village is beautiful, peaceful as well. The only stone building is the pale pink painted community house, which is not finished yet. All the other houses are made of palm leaves and wood. The food is kept in a small separated building on stilts. Everything was very clean, except of some plastics now and then. I guess that’s unavoidable. However it wasn’t that much going on. Everybody was at the church, which is approximately one hour away. Only a few stayed. The first ones we saw were an older woman and two boys. Otherwise it would have been creepy, like a ghost town, which the people left because of horrifying poisoning water snakes. Luckily it was daytime. Though this also was a disadvantage, because even in the shadow it was unbelievably hot. Everybody came together to watch Papa treat the shy girl. Whereas ‘all’ were just the older woman, the two boys, another woman and Elsinas mother. To her, Papa explained all he did. First a little cleaning, disinfection, ointment and finally a bandage. Back on board we had lunch, corn cubs, which were purple, orange and yellow, breadfruit chips and from Mama self made Humus. Unfortunately our cooking gas was empty, before all chips were made. Quasi as correction we had passion fruit in yogurt for dessert, a speciality, which Mama evolved at the Gambiers. ////////// Zoë 20.5.2018

Freundlich und entspannt – zurück in den Tropen

Frindly and Easy Going – Back in the Tropics

Vanuat ’hot’ say Mama and Leo. ’reminds me of Africa’ says Papa. Maybe both are right. It’s warm and it reminds me a little bit of Africa as well. Ok. A mixture of Africa and French Polynesia. The people are so much more laid back than in New Zealand. ’The Biosecurity will come in Port Villa,’ says the customer man and tries to call the immigration man on his smartphone. Also, no problem, if he doesn’t come. You’ll just get your stamps in Port Villa as well. However, no problem, the immigration man has already seen Kalibu and wants to earn the 4800 Vatu, which he gets for the stamping. He is also very friendly and even takes us with his Jeep to the bank, after our passports are stamped properly at the small office. By the way the same, through a once white counter parted room, which had three little separated spaces and a desk full of unpacked cartons, addressed to Customs Lenaka Tanna, where we met the customs guy. The bank on the other hand was in excellent condition, comfortably cooled by an air conditioner and the bank employee wore a clean suit along with a green tie. He counted the beautiful money – why are there always just heads on dollars? – three times, before he showed Papa, that he surly hadn’t miscounted himself. At the market Papa bought bananas, papayas and grapefruits. We could also spot some bred fruits and three chickens. If dead or alive was not realisable. We even got wifi, which means Papa bought a sim card and internet from Digicell, even more expensive than in New Zealand, which he pointed out later.
The next day we went onshore again, me especially to escape the rough Anchorage. After the nine – not precisely quite- days at see I had enough of that. Yet, if I had hoped to get a little relaxation, in front of Lenaka, but no chance. In the City Papa walked from shop to shop searching for 13er stapler needles, me always behind. Also, no chance.8er, yes,12er as well, but 13er? We inquired about the volcano too. At the market, where Papa bought too avocados, someone offered to drive us there for 5000 Vatu – approximately 50 dollars. A sailor from Tahiti, whom we asked had been there yesterday, in the evening. He didn’t regret the 9570 Vatu per person he had to pay for the whole fun. And he had two sons. But for the younger one he only paid 7000. Apparently, there is no barrier, on can go very close and watch lava. Still, 95 dollars per person is quite expensive, and there are the driving costs as well. That makes 482 dollars. We all agree to leave tomorrow morning. Nostalgically I’m giving the volcano – covered in dark ash clouds – a last glance. There really is ash in the air. Kalibu is already completely black and this morning I had to wipe out my muesli bowl. Well, I have to go to Italy then. There are some volcanos too. Though, do they charge there now an entrance fee as well?
Zoë 10.5.2018

Vanuatu: ’heiß,’ meinen Mama und Leo. ’Erinnert mich an Afrika.’ meint Papa. Vielleicht haben beide recht. Es ist warm und auch mich erinnert es ein wenig an Afrika. Ok. eine Mischung aus Afrika und Französisch Polynesien. Die Menschen sind so viel entspannter als in Neuseeland. Die Biosecurity kommt in Port Villa, sagte der customs man und versucht auf seinem Smartphone den immigration typ zu erreichen. Auch kein Problem, wenn der nicht kommt. Dann bekommen wir unsere Stempel eben auch in Port Villa. Doch kein Problem, der imigration man hat Kalibu schon gesehen und will sich die viertausendachthundert Vatu verdienen, die er fürs stempeln bekommt. Ist ebenfalls super nett und nimmt uns sogar in seinem Jeep mit zur Bank, nachdem unsere Pässe ordnungsgemäß in dem kleinen Büro, übrigens dasselbe vom customs, gestempelt wurden. Dieser Raum, in der Mitte getrennt von einer ehemals weißen Theke, hatte drei abgetrennte, völlig zugemüllte Verschläge, und an der Rückwand standen unter und auf einem Holztisch lauter unausgepackte Kartons mit der Aufschrift: Customs Lenaka Tanna. Die Bank dagegen war tadellos sauber, von einer Klimaanlage angenehm gekühlt und der Bankangestellte trug einen sauberen Anzug mit grüner Krawatte. Er zählte das wunderschöne Geld – warum sind auf Euroscheinen eigentlich immer nur Fenster oder Köpfe? – dreimal ab, bevor er Papa noch mal vorzählte, dass er sich sicher nicht verrechnet habe. Auf dem Markt kaufte Papa Bananen, Papaya und Pampelmusen, die ’großen Zitronen.’ Auch Brotfrüchte entdeckten wir, kleiner als auf den Atollen und drei Hühner. Ob tot oder lebendig ließ sich leider nicht feststellen. Sogar Internet bekamen wir, das heißt Papa kaufte eine Simkarte und Internet von Digicel, noch teurer als in Neuseeland, meinte er später. Am nächsten Tag gingen Papa und ich wieder an Land – ich vornehmlich um dem rolligen Ankerplatz zu entkommen. Davon hatte ich nach der neuntägigen, nicht gerade ruhigen Überfahrt erstmal genug. Doch wenn ich auf Erholung gehofft hatte, vor Lenaka Fehlanzeige. In der Stadt lief Papa von Geschäft zu Geschäft, auf der Suche nach 13er Tackernadeln, ich immer hinterher. Ebenfalls Fehlanzeige. 8er, ja, auch 12er, aber 13er? Auch nach dem Vulkan erkundigten wir uns. Auf dem Markt, wo Papa zwei Avocado kaufte, bot uns jemand an, uns für fünftausend Vatu – was etwa fünfzig Dollar entspricht – hinzufahren. Ein Segler aus Tahiti, den wir nach dem Vulkan fragten, erzählte, er wäre erst gestern da gewesen, abends. Er hätte es nicht bereut, die neuntausendfünfhundertsiebzig Vatu pro Person, die der ganze Spaß wohl kostet, bezahlt zu haben. Und er hat zwei Söhne. Für den jüngeren seien es aber nur siebentausend gewesen. Man kann wohl ohne Absperrung nah rangehen und sich die brodelnde Lava genau ansehen. Doch fünfundneunzig Dollar pro Person ist ganz schön viel, finden wir, und die Fahrkosten kommen ja auch noch dazu. Das summiert sich auf vierhundertzweiundachzig Dollar. Einvernehmlich wird beschlossen, uns morgen früh vom Acker zu machen. Wehmütig werfe ich dem Vulkan, der von dunklen Wolken verhüllt ist, von denen Mama behauptet, es wäre Asche, eine letzten Blick zu. Asche ist aber wirklich in der Luft. Kalibu ist schon ganz schwarz und heute morgen durfte ich sogar meine Müsli Schüssel auswischen. Tja, da muss ich wohl nach Italien. Da gibt’s doch auch viele Vulkane. Obwohl, verlangen die da jetzt auch Eintritt? Zoë 10.5.2018

Der lange Arm des Südmeeres

326 nm nach Anatom Vanuatu //// 06.05.2018 – 12:30 UTC+11 //// S 25°18.34′ – E 171°47.84′ //// So-Tag 6 – Im Laufe der Nacht hat uns der Wind fast gänzlich verlassen. 8-11 Knoten wahrer Wind reichen nicht mehr aus um Kalibu unter Segel durch den immer noch gut zwei Meter hohen Schwell voran zu treiben. Es schaukelt fürchterlich von einer Seite zur anderen, so dass der Motor zur Unterstützung etwas mitlaufen muss. Wir sind umgeben von kleineren und grösseren Regengebieten und warten. Darauf, dass der Wind wieder zunimmt und dass uns der „customs officer“ von Vanuatu erlaubt auf der ersten Insel anzulanden. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// 05.05.2018 – 15:00 UTC+11 //// S 26°52.97′ – E 172°12.84′ //// Sa-Tag 5 – Schönes Segelwetter mit konstanter Windstärke 5 und „nur“ noch 3 Meter Welle. An Bord wird wieder gekocht. Eine Dusche tut jetzt gut. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// 04.05.2018 – 15:30 UTC+11 //// S 29°01.05′ – E 172°48.04′ //// Fr-Tag 4 – Der Wind nimmt langsam ab. Der Südpazifikschwell wird länger, bleibt aber nach wie vor deutlich über vier Meter. Unser Autopilot arbeitet zuverlässig. Wir sind müde und die Kinder übernehmen wieder jeweils eine Wache. Vom „customs officer“ in Vanuatu erhalten wir eine Absage. Leider dürfen wir nicht in Anatom, der südlichsten Insel des Archipels einen kurzen Stopp einlegen. Unser Segelfreund Michael, der sich ebenfalls am Dienstag auf den Weg machte, hat eine Erlaubnis erhalten. Wir fragen erneut nach. //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// 03.05.2018 – 15:30 UTC+11 //// S 31°02.17′ – E 173°11.84′ //// Do-Tag 3 – In einem Reiseblog hat ein Segler mal über die See im Südwest Pazifik angemerkt: vermutlich gibt es bei den Einheimischen mehrere Wörter für Welle, so wie es bei den Inuit mehrere Wörter für Schnee gibt. Das denken wir auch. Nichts mit schönem regelmässigem und vor allem langen Pazifikschwell! In diesen Gefielden sind die Wellen eher kurz und hoch, meist konfus, häufig auch aus mehreren Richtungen kommend, manchmal wie überdimensionierte Eddies und zu guter letzt noch gepaart mit einen starken nach West setzenden Strömung. Das alles konnten wir in den ersten Tagen auf See hautnah erleben. Noch in der Abdeckung von Nord-Neuseeland machte sich eine kabbelige See breit, die, sobald wir die Breite vom Kap Reigna hinter uns liessen, deutlich an Höhe zunahm und durch den Tasmansee-Schwell noch unruhiger wurde. Kalibu wurde ungebremst herumgeworfen. Der Wind frischte kräftig auf und bei Beaufort 7 legte sich dann noch eine unangenehme Windwelle über den widerstreitenden Schwell. Kamen mehr als zwei hohe Wellen hintereinander, kam unser Autopilot nicht hinterher mit nachsteuern. So verbrachten wir die Nacht abwechseln von Hand steuernd am Steuerrad. Riesig bauten sich die marmorierten Wellen hinter uns auf, hoben Kalibu rechtzeitig in die Höhe und brachen schäumend unter uns. Dabei kam Kalibu regelmässig ins surfen, um von der nächsten Welle wieder in die Höhe gehoben zu werden. Wir waren in der unten erwähnten SQUASH ZONE angekommen. 4-5 Meter Welle und solide Beaufort 7-8 begleiteten uns die folgenden 24 Stunden. /////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// 02.05.2018 – 15:00 UTC+11 //// S 33°14.31′ – E 173°39.19′ //// Mi- Tag 2 – auf dem Weg nach Vanuatu. Seit Tagen bereiteten wir uns auf den Weg nach Norden vor, es sind immerhin etwa 1000 nm bis zu „den Inseln“ und nach der langen Zeit in Neuseeland musste auf Kalibu alles mögliche wieder sicher verstaut werden, Bücher, Kajaks, Dingi, Gasflasche, Opferanoden, usw., usw.. Hinzu kamen die letzten Lebensmitteleinkäufe, die sich auf dem Tisch und unter dem Tisch stapelten. Und, um es nochmal richtig spannend zu machen, entdeckten wir kurz vor der geplanten Abreise einen vermeintlichen Haarriss am oberen Terminal der inneren Wante. Natürlich hatten alle Rigger unendlich viel zu tun. Wir sind schliesslich nicht die einzigen, die erst kurz vor der Abreise und nicht direkt nach der letzten langen Passage das Rigg checken. Um wertvolle Zeit zu sparen, kam Thomas auf die Idee die Wante selbst abzubauen. Gesichert von Birgit und Zoë machte er sich dort oben an die Arbeit, jedoch musste er dieses Unterfangen nach vielen Flüchen aufgeben. Die Wante ist mehrfach gesichert, mit Schrauben und Nieten und lässt sich nur im Zusammenhang mit der äusseren demontieren. So schauten wir nochmals sehr genau hin. Es sah nicht nur so aus, sondern fühlte sich auch so an wie ein Riss und es liess sich mit einem Lappen nicht weg polieren. Mit feinem Schleifpapier aber doch. Siehe da, der vermeintliche Haarriss entpuppte sich als einfacher Kratzer und liess sich recht schnell wegschleifen. Das soll uns eine Lehre sein. Der nächste Rigg-check steht fest, nämlich bei der Ankunft in Vanuatu. ////////////////////////////////////////////////// 1. Mai, es kann endlich losgehen. Die GRIB files sehen auch gut aus. Nach einem Tief aus der Tasmansee soll sich eine steife SSO Brise durchsetzen, die anfangs zwar stark, dafür aber ausreichend lang sein sollte, um uns in die Passatwindzone zu befördern. Morgens erledigen wir noch ein paar Kleinigkeiten, die Kinder schreiben einen Mathetest, ich backe zwei grosse Brote, wir springen alle noch einmal unter die Dusche und dann geht es Anker auf. Mit einer leichten Südwest-Brise gleiten wir aus der Bay of Islands heraus. Eine Oyster mit super teuren Segeln – deren Segelsatz kostet vermutlich halb so viel, wie unsere gesamte Kalibu – überholt uns und sendet einen Farewell Gruss. Zwei Albatrosse erinnern uns daran, dass wir nicht allzu weit vom Südmeer entfernt sind. ////////////////////////////////////////////////// Dass der Einfluss des Südmeeres weit reicht, erfahren wir in den kommenden Tagen. Die GRIB files verraten dem Laien schliesslich nie die ganze Wahrheit. Und hätten wir folgende Passage aus dem Wetterbericht von „Weather Bob“ vorher gelesen, wären wir gewarnt gewesen. „Low is expected to cross northern NZ on Monday and then should move off to the east from Tuesday. There is likely to be a SQUASH ZONE of strong SE winds just NE of NZ on Thursday between the new HIGH and the old Low. This zone at its peak may have swell over 5 metres from the southeast so is worth avoiding.“

Ready, steady, go:

Nicht ganz. Ein Rennen soll es nicht werden, aber alles ist unter Dach und Fach. Wir sind bereit für den Trip in wärmere Gefielde, hier bedeutet das nach Norden zu segeln. Leonard wurde sein Gips entfernt. Etwas martialisch, ohne Betäubung wurden die Drähte aus dem Knochen gezogen. Der Arm ist jetzt etwas dünner und auch noch nicht so richtig einsatzfähig. Mindestens zwei weitere Monate Schonzeit hat der Arzt verordnet. Die Einkäufe sind weitestgehend erledigt. Alle Malariamedikamente, -tests und Moskitonetze beschafft und geprüft und es tut sich sogar ein perfektes Wetterfenster auf. Erst etwas Süd und dann fast eine Woche Ostwind in der Westwindzone, das muss man doch ausnutzen, auch wenn es sehr früh in der Saison und die Zyklonsaison offiziell noch nicht beendet ist. Wäre da nicht die Bürokratie. Bei der telefonischen Nachfrage, ob man auch in Whangarei ausklarieren kann, wurde uns mitgeteilt, dass wir doch bitte spätestens zwei Tage vorher die nötigen Formulare online einreichen sollen. Um dann einen Tag vorher telefonisch einen Termin mit den Zollbehörden zu vereinbaren. Nun ja, Neuseeland ist für seine Bürokratie verrufen und so werden wir wohl auf das nächste Wetterfenster warten müssen, weil wir in fünf Tagen nicht in Neu Kaledonien sind.

Noch sind wir flexibel. Wir sagen den Termin beim Zoll in Marsden Point wieder ab, um die süd-westlichen Winde trotzdem zu nutzen und die schöne Küste zwischen Whangarei und der Bay of Islands hoch zu segeln. Rückblickend stellen wir für uns fest, zusammen mit dem Nordland ist das der schönste Teil Neuseelands. Jetzt wo der Herbst eingekehrt, die Tage kürzer und kälter geworden sind, drängen sich die Boote auch nicht mehr in den Ankerbuchten. Und wir angeln dieses Mal sogar zwei Thunfische, den ersten ausgerechnet am Cape Brett, da wo es zwischen dem Kap und einem monströsen vorgelagerten Felsen durchgeht und die Winde unberechenbar aus allen Richtungen kommen. Aber das bislang eher entspannte Sonntagnachmittagsegeln verwandelt sich hinter dem prominenten Kap dann eh in ein hartes am Wind vorkämpfen gegen wechselhafte böige Winde in die Bay of Islands hinein. Die lokalen Segler kennen ihr Revier offensichtlich besser und bewegen sich daher motorsegelnd ganz dicht im Windschatten der Küste voran. Überhaupt sind die Neuseeländer diesbezüglich ziemlich pragmatisch. Oft haben wir uns gewundert, warum die Kiwis bei leichten Winden so schnell aufholten, bis sie dann näher kamen und wir deutlich die Motorgeräusche wahrnehmen konnten.

Jedenfalls werden wir die vielen kleinen satt grünen Inselchen mit wunderbar geschützt liegenden Buchten und gutem Ankergrund vermissen. Manchmal sind die ein bisschen matschig, aber das eine kommt ja oft zusammen mit dem anderen (guter Ankergrund mit matschigem Boden meine ich) und wenn dann noch eine Tide von mehr als einem Meter hinzu kommt, versinkt man mitunter ganz schön tief, wenn man an Land watet. Der Gesang der neuseeländischen Vögel ist hier einzigartig, sofern die Insel „pestfrei“ ist. Pestfrei bedeutet, auf der Insel wurden Ratten, Hunde, Katzen, Mäuse, Opossums und ähnliche Nesträuber mittels Giftködern getötet, die aus Hubschraubern abgeworfen werden.
Dem Regen werden wir keine Träne nachweinen. Michael von der SY Henrietta sagte dazu, not more pussy cat-and-dogs rain, it’s more jungle-cat-and-elephants-rain 😉 . Ebenso nicht die mitunter stürmischen Winden. Ich erinnere an die 115 Knoten in Böen über Auckland, die Teile der Stadt vier Tage ohne Strom zurück liessen.
Auch werden wir die, mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, hervorragend sortierten Supermärkte vermissen. Nur das Angebot an Lammfleisch hat mich schwer enttäuscht. Häufig wurde es gar nicht erst angeboten oder es war deutlich teurer als Rindfleisch. Angeblich wird das meiste Fleisch an China verkauft, genauso wie der Wald, der an manchen Orten in grossem Stil abgeholzt wird. Anstelle grosser Schafherden sieht man heute vorwiegend Rinder und Rotwild auf den saftig gründen Weiden grasen. Ist wohl ökonomisch lukrativer.
Der Abschied fällt uns, im Vergleich zu Südamerika oder Polynesien, nicht schwer. Die ausufernde Bürokratie trägt ihren Teil dazu bei. Vorschriften und Prozedere bei Immigration und Biosecurity  suchen selbst in Deutschland ihresgleichen. Und weil es so schön war, wurden die Biosecurity Vorschriften in 2018 gleich noch mal verschärft. Zukünftig werden, so ist zu befürchten, wohl alle Boote, die aus den Tropen kommen, gleich aus dem Wasser genommen, um auf Kosten des Eigners das Unterwasserschiff zu erneuern. Das passt zu unserem unterschwelligen Gefühl, von geschäftstüchtigen Kiwis ausgenommen zu werden. Beispielsweise wurde uns mit viel Trara ein Spezialkleber für den doppelten Preis verkauft, dessen Verfallsdatum bereits abgelaufen und der damit quasi wertlos war. Oder, um einen Blick auf eine Pinguinkolonie zu werfen, wird pro Kopf 40 $ verlangt. Nicht zu vergessen, die meisten Hotels, die wir besuchten, egal in welcher Preisklasse, werden lieblos von profitorientiertem Personal gemanagt.
Alteingesessene Neuseeländer sind entspannte Zeitgenossen, die mit wenigen Ausnahmen erst einmal recht „zugeknöpft“ daherkommen. So zeigten die Segler, die mit uns in den Buchten lagen, wenig Interesse daran, Kontakt aufzunehmen. Ausnahmen wie Craig und Mary oder die beiden netten Segler, die uns auf Waiheke und GBI einen Teil vom frisch gefangenen Fisch abgaben, bestätigen die Regel. Aber es gibt hier die leckerste Lakritze seit wir die Ostsee verlassen haben, sagt Thomas.