Warum ist Neuseeland attraktiv für Segler?

Erst einmal ist da die Versicherung, die das Schiff in den Tropen während der Zyklon-Saison nicht gegen Schäden, die durch eben diese verursacht werden, versichert. Dann natürlich die vergleichsweise hervorragenden Möglichkeiten sein Schiff in Stand zu setzen, was bei den meisten Schiffen nach den vielen tausend Meilen durch Atlantik und Pazifik dringend nötig ist. Und natürlich nicht zu vergessen, Aukland gehört zu den Top Ten der lebenswerten Städte weltweit, nicht zuletzt begründet durch die wunderschöne Lage am Wasser und die Nähe zu traumhaft schönen Inseln, wie z.B. die Inselgruppe um Great Barrier Island, wo wir dieses Jahr Ostern verbrachten.

Zu Eins: auch unsere Versicherung hat den Ausschluss Tropen zur Hurrikan-Saison im Kleingedruckten und hat uns prompt den Beitrag deutlich reduziert, nachdem wir bekannt gaben, dass wir Neuseeland erreicht hatten. Das ist durchaus bemerkenswert, da wir doch seit wir hier sind drei Ex-Zyklone erlebten, die mit immer noch kräftiger Sturmstärke über Neuseeland fegten. Damit nicht genug. Kaum waren die durch, bildete sich ein tiefes Tief in der Tasmansee das mit ausgeprägter Orkanstärke über Aukland zog. Nur wenige Meilen entfernt hielten wir uns zu der Zeit auf Great Barrier Island im Port Fitzroy auf und verkrochen uns rechtzeitig in einem langen Creek mit gutem Ankergrund, umgeben von 200 Meter hohen Bergen. Patagonien Revival bei 12 Grad und viel Regen. Trotzdem hatte ich zwei mehr oder weniger schlaflose Nächte.  Der neue Anker hält super, aber die Entlastung der Ankerkette knirscht bei so viel Wind bedenklich über die Rolle. Im Kopf laufen alle Horrorgeschichten der letzten drei Jahre ab, die von gebrochenen Ankerketten handeln. Da ist es schwer an Schlaf zu denken. Unser „lahmer“ Windmesser zeigt aber nur Böen von bis zu 35 Knoten. Kann also nicht so schlimm gewesen sein, denken wir, bis uns die ersten Nachrichten aus Aukland erreichen. Orkan in Böen bis 115 Knoten (nicht Kilometer, nein Knoten), 40 % der Stadt ohne Strom. Zum Glück waren wir nicht dort, sondern in unserem kleinen Creek vor Anker. Denn selbst die vermeintlich geschützt liegende Marina wurde mit 80 Knoten arg gebeutelt. Fenster wurden eingedrückt. Schiffe, die an Monorings lagen, strandeten auf Felsen. Nicht schön.
Zu Zwei: auch wir verbringen die meiste Zeit mit „Basteln“ am Schiff. Neben vielen anderen Reparaturen konnten wir uns dazu durchringen die Fenster, die von der intensiven Sonne der Tropen sehr spröde geworden sind und kaum noch Durchsicht gewährten, auszuwechseln. Eine grössere Baustelle, der sich alle unterordnen müssen! Aber was für ein Unterschied. Die Bilder zeigen es sicherlich deutlich.
Dann die Drei: eins muss man den Neuseeländern lassen, sie wissen wie sie ihr Land und ihre Produkte verkaufen können. Was hier in den Reiseführern als Attraktion, egal ob landschaftlich, geschichtlich, kulturell oder was auch immer … angepriesen wird, ist bestenfalls interessant, für uns aber meist nur prätentiös. Ärmliche Goldgräberhütten und utilitäre Bahngebäude werden als bedeutende Zeugnisse der neuseeländischen Geschichte vermarktet; von tausenden von Sandfliegen heimgesuchte, regenreiche Fjorde als weltweit einzigartige Naturdenkmäler gepriesen, die Liste ist lang. Unser Fazit, das Land bietet vor allem uralte Bäume (5.000 Jahre!!) und viele schöne Landschaften, die erstaunlich einfach zugänglich sind. Die einfach Zugänglichkeit ist dabei das Erfolgsrezept für den neuseeländischen Tourismus. Wer schafft es schon die chilenischen Kanäle für sich zu entdecken und im gleichen Urlaub noch die Vulkane zu besteigen und die Pampa zu durchwandern. Da muss man schon auf der Suche nach Kapitän Grant sein (Jules Verne) oder mit dem Segelboot die Südspitze von Amerika umrunden.

 

Impressionen vom Hauraki Gulf

Ostern in Neuseeland! Das ist die beste Gelgenheit mit dem Boot aus der Stadt raus zu fahren, vor allem wenn so schönes Spätsommerwetter lockt. Wen wunderts, die Buchten sind abends entsprechend voll. Wir sind trotzdem jedes Mal erneut erstaunt über die Menge von Booten, die uns vermeintlich folgen 😉 Jedenfalls würde sich der gute Fitzroy, Kapitän der Beagle, schon wundern, wenn er in die heutige Zeit versetzt würde und den nach ihm benannten natürlichen Hafen auf Great Barrier Island erneut erleben könnte.

Wir geniessen die Sonne und freuen uns über unser neues Vorsegel, das die Performance von Kalibu deutlich steigert. Auch bei schwachem Wind erreichen wir jetzt unsere Rumpfgeschwindigkeit von rund 8 Knoten spielend :-))

Unsere Reise zur Südinsel – Ein Abenteuer, wenig Internet und ein Knochenbruch

Schon am Flughafen in Christchurch fühlte Mama sich krank. Deswegen ging es direkt, nachdem wir ein Mietauto hatten, zu einem Arzt. Doch das mit dem Mietauto gestaltete sich komplizierter als gedacht. In der Autovermietung – zur der wir in einem überfüllten Kleinbus gelangten – stellte sich heraus, dass sie Papas europäischen Führerschein nicht akzeptierten. Also mussten wir über eine Stunde warten, bis der Führerschein übersetzt worden war. Mama hatte Schmerzen, Leo und ich Langeweile, die sich in der 24-hour surgery fortsetzte, wo wir natürlich wieder warten mussten. Als Mama ihre Medizin hatte und klar gestellt war, dass sie eine Blasenentzündung hatte, ging es ins Motel. Wo dann direkt mein persönliches Drama andockte. Das Internet. Auf Nachfrage bekamen wir ein paar Zettel, mit denen wir uns einloggen konnten. Kein Problem, oder? Doch. Ich schaffte es, zwei 3-5 min Christchurch Erdbeben YouTube Videos zu schauen, dann wurde ich herausgeschmissen. Die Zettel hatten begrenztes Datenvolumen. War dieses Datenvolumen alle, musste man sich neues kaufen. Da war ja sogar noch Französisch Polynesien besser: 100 € für 100 Stunden Internet. Am nächsten Tag ging es auf meinen Wunsch hin nach Quake City, das Erdbeben Museum von Christchurch. Aber davor besichtigten wir noch die alte Kathedrale, sowie die neue ‚Cardboard Cathedral.‘ Diese besteht aus Pappe, Holz und Stahl. Ich muss zugeben, dass wir Kinder etwas enttäuscht waren, erwarteten wir doch eine Kathedrale aus Pappe. Entworfen wurde sie von einem japanischen Architekten, Shigeru Ban. Die alte wurde bei dem Erdbeben am 22 Februar 2011 ramponiert. Klarer: verlor ihren kompletten Turm, und in einem Nachbeben auch ihre Bunt-Glas-Fenster. Nach dem Erdbeben gab es erst mal fast nichts mehr für die Menschen, kein Wasser, kein Strom, keine Toiletten. Die Leute wurden kreativ und bastelten sich im Garten eigene Plumpsklos und zum Duschen fuhren sie in Stadtteile, die noch Wasser hatten.

Nachdem wir durch Quake City durch waren, ging es direkt weiter, zu einem kleinen Haus in Fairlie. Auch hier hatten wir mit dem Internet so unsere Probleme. Mal ging es, mal war es gar nicht vorhanden. Dafür hatte der Kühlschrank eine Eismaschine, die von Leo eifrig genutzt wurde, der jedem eisgekühlte Getränke anbot. Auch hier blieben wir nur eine Nacht. Die nächste verbrachten wir Cardrona, im Cardrona Hotel, wo sogar schon Prince Harry zu Gast gewesen sein soll. Bevor wir dort allerdings ankamen, wurde eine Wanderung zu einem Gletschersee unternommen. Einziger Haken, es gab keine Gletscher! Weit und breit konnte ich keinen entdecken. Das Wasser war aber eindeutig milchiges Gletscherwasser. Sooft ich auch nachfragte, irgendwie verstand ich nicht wie das Wasser in den See gelangte. Alle erzählten irgendwas von Eiszeit und Steinzeit und Neuzeit. Schlau wurde ich da, wie gesagt, nicht draus. Interessanter war da schon die Sternwarte, die sich ebenfalls auf dem Hügel befand. In der Gegend soll es nämlich den schönsten Sternenhimmel ganz Neuseelands geben. MaPa, die ihn sich letzte Nacht angesehen hatten, meinten, dass der Himmel nichts besonderes wäre im Vergleich zu dem, den wir auf See in einer sternklaren Nacht erblickten. Dann kommt natürlich die Frage, warum man Sternwarten eigentlich nicht auf ein Schiff verlegen kann? Ich meine, es gibt ja auch riesige Kreuzfahrtschiffe, oder? Also ich finde, da könnte man ruhig mal der Wissenschaft zur Seite stehen. Am nächsten Morgen wurde ich auf unhöflichste Art früh geweckt. Ein gewisser Leo telefonierte direkt neben meinem Bett mit seinem besten Freund. Als ich ihn beim Frühstück zur Rede stellte, warum er Bitteschön morgens von Jan angerufen wurde, leugnete er alles und tat so, als hätte ich es mir im Halbschlaf eingebildet. Also wirklich! Erst von Mama erfuhr ich, dass dieses Telefonat nicht meiner frühmorgendlichen Fantasie entsprungen war und auch Leo gab zu, mit Jan telefoniert zu haben. Bloß habe er ihn angerufen und nicht umgekehrt, wie ich vermutet hatte. So eine Haarspalterei. Der Gerechtigkeit wegen muss hinzu gefügt werden, dass mein Bruder nicht der einzige war, der morgens früh telefonieren musste. Bei uns in Berlin hatte es irgendeinen Vorfall mit der Heizung und dem heißen Wasser gegeben und Papa musste das regeln. Dementsprechend müde war ich dann auch, als wir das erste Mal einen Blick auf Queenstown warfen. Allerdings wurde ich schnell wieder wach, als wir Central Otago erreichten, was ich sofort als Location in der Hobbit wieder erkannte. Doch trotz allen Versuchen mich an der Herr der Ringe zu erinnern, gelang es mir nicht, diese Ebene mit den Filmen in Verbindung zu bringen.

Die Nacht verbrachten wir in einem Bed and Breakfast, was von mir glatt fünf Sterne erhält, obwohl wir uns ein Bad mit einem fremden Pärchen teilen mussten. Der Grund? Leo und ich hatten unser eigenes Zimmer – keine störenden Telefonate in aller Frühe! – und das Internet funktionierte hervorragend ohne dass man extra hätte dafür bezahlen müssen. Ich erinnerte mich mit Sehnsucht an dieses Haus, da wir die nächsten zwei Nächte in einem Backpaker Hostel verbrachten, wo wir alle zu viert in einem kleinen Raum schliefen und das Internet mehr als launisch war. Wobei ich zugeben muss, dass die Lage und die Herberge als ganzes betrachtet wirklich schön waren. Und die Wanderung am nächsten Tag auch. An Fluss und See entlang. Ja, wirklich schön. Erholung von der Herberge gab es dann in einem Motel am See, wo Leo und ich zwar kein eigenes Zimmer, aber einen abgetrennten Bereich zur Verfügung hatten. Und das Internet funktionierte auch wieder. Zumindest einigermaßen. Doch die Liebe und die Atmosphäre, die die Herberge auch ohne Internet ansprechend gemacht hatten, fehlten. An dem Tag besuchten wir außerdem noch den berühmt berüchtigten Milford Sound. Obwohl es in einer Tour regnete, war der Weg dorthin beeindruckend. Sehr grün und überall gab es Wasserfälle. Auch erwähnenswert ist der one way Tunnel, der aus nicht behauenem Felsstein bestand. Wirklich eindrucksvoll. Der Milford Sound war dann aber eher unspektakulär. Ob das nun daran lag, dass alles in Nebel und Wolken lag und wir nass wurden oder daran, dass wir eine solche Landschaft schon aus den chilenischen Kanälen kannten, vermag ich nicht zu sagen.

Vielleicht lag es auch an den vielen Touristen. Apropos, wusstet ihr, dass es in Neuseeland übermäßig viele deutsche Touris gibt? An jeder Ecke hört man Deutsch. Das Railway Hotel, wo wir die nächste Nacht verbrachten, war dann auch super. MaPa hatten ein Bad, Leo und ich mussten das Bad auf dem Flur nutzen, wenn wir sie nicht stören wollten. Von Frühstück war nicht die Rede, wir aßen unseren eigenen Kram. Zu der Zeit wünschte ich mir sehr stark ein ganz normales, leckeres Frühstücksbuffet zu haben. Aber in diesem ‚Hotel‘ Fehlanzeige. Dafür gab es Internet. Ist alles eine Sache der Einstellung. Erwartet man viel, wird man enttäuscht. Erwartet man nichts, freut man sich über alles was man bekommt. Was sich auch in der nächsten Herberge wieder zeigte. Wieder schliefen wir zu viert in einem Raum, wobei diesmal Leo und ich jeweils ein eigenes Stockbett hatten. Die Gemeinschaftsküche war, Papas Meinung, relativ lieblos, die Toiletten und Duschen befanden sich auf dem Flur. Auch hier verbrachten wir zwei Nächte. Papa, und mit ihm auch Mama und Leo, hatten sich in den Kopf gesetzt eine Wanderung mit Übernachtung zu machen und während Mama und ich den ersten Tag recht faul verbrachten – sie lag im Bett und ruhte sich aus, ihre Blasenentzündung hatte sich wieder gemeldet und ich duschte – versuchten die Jungs Decken für die Wanderung zu besorgen, da es sowas in den Hütten wohl nicht gibt. Es war aber auch der perfekte Tag für eine Ruhepause, denn es regnete schon wieder. Was sich als ziemlich unpraktisch herausstellte… Es fing damit an, dass der Track wegen zu viel Wasser gesperrt war. Aber nein, aufgeben kommt nicht in Frage! Und außerdem sollte er um 11 an diesem Tag wieder geöffnet werden. Also warteten wir und ließen uns von den Sandfliegen zerstechen. Echt jetzt, die sind fast noch schlimmer als Mücken! Endlich kommt der Ranger und öffnet den Track. Mit dem Tipp, die Schuhe für die erste Flussüberquerung auszuziehen. Gesagt, getan. Der Weg ist an manchen Stellen schmal und manchmal steht er total unter Wasser. Alles in allem, Abenteuer! Allerdings ist es auch glitschig. Kein Wunder also, wenn Leo, der überschwängliche Wanderer, ausrutscht. Ich lief vor ihm und bekam daher hautnah mit, wie er auf einem Baumstamm ausglitt, einen Purzelbaum in der Luft machte, auf dem Arm landete und anfing zu schreien. Auf der Stelle war ich da und auch Papa half ihm auf. Leo schrie. Er wusste sofort, dass er sich den Arm gebrochen hatte, obwohl er unter Schock stand und weiß war wie das Bettlacken im vorletzten Hotel. Wir drehten also um und liefen zurück, ich stützte Leo, der gleich zwei Schokoriegel und Schmerztabletten bekommen hatte. Es kam mir ewig vor, bis wir endlich wieder in Fox Glacier waren, wo unsere Herberge und die nächste Krankenstation war. Dort mussten wir erst mal warten. Die Krankenschwester tauschte Mamas Schal, der als Schlinge hergehalten hatte, gegen eine professionelle Schlinge aus, empfahl uns gefrorene Erbsen zur Kühlung zu besorgen und schickte uns ins einzige Krankenhaus an der Westküste. In Greymouth. Dort ging es also als nächstes hin. Wir waren ruhiger und Leo hatte keine Schmerzen mehr, weil er noch mal stärkere Schmerztabletten bekommen hatte. Die ersten von vielen, die noch kommen würden. In Greymouth mussten wir wieder warten. Ganze vier Stunden. Irgendwann sind Papa und ich zu dem Backpacker gefahren, wo wir die Nacht verbringen würden, um einzuchecken. Als wir zurück kamen, war Leo’s Arm eingegipst und wir wurden weiter nach Christchurch geschickt, denn er musste operiert werden. MaPa entschieden, erst morgen früh nach Christchurch zu fahren, was dafür sorgte, dass wir am nächsten Tag um vier Uhr morgens aufstehen, frühstücken und losfahren mussten. Kein Wunder also, dass ich den ganzen Tag total in den Seilen hing. Im Krankenhaus in Christchurch haben wir wieder gewartet bevor Leo operiert wurde. Er bekam eine Vollnarkose und als er endlich wieder erwacht war, wir also zu ihm durften, lag er in einem dieser Krankenhausbetten, die man hoch und runter fahren kann und sah so aus, als wäre er am liebsten sofort wieder eingeschlafen. Er wurde in ein Einzelzimmer gebracht und – Tatsache – war schon auf dem Weg dorthin wieder eingeschlafen. Ich blieb den Nachmittag über da, während Mama ihm des Nachts Gesellschaft leistete. Papa und ich indessen schliefen in einem Appartementhaus. Leo und ich hatten dort ein eigenes Zimmer, auch wenn ich es die erste Nacht für mich hatte, da er ja im Krankenhaus übernachtete. Es war ganz dunkel und ich wurde nicht müde, mich darüber zu wundern, warum der Architekt nicht einfach noch ein Fenster dazu entworfen hatte. Am nächsten Tag beschloss Papa, dass Leo jetzt lang genug im Bett gelegen habe und da auch nur noch ein paar Papiere fehlten, wurde entschieden, dass wir später noch einmal wiederkommen und diese holen könnten. Während Mama im Appartement blieb, besuchte Papa mit uns das Kunstmuseum und wir gingen Eis essen. Nachher holten wir noch die Papiere und schon waren wir frei. Von mir wurde Leo von da an nur noch Dornröschen genannt, weil er so viel schlief.

Der Rückflug gestaltete sich als ziemlich einfach. Vor allem für Leo, der nichts tragen musste. Nachdem die Stewardess geprüft hatte, dass Leos Gips nur halb war, also nur die äußere Hälfte seines Armes bedeckte, durften wir als erstes ins Flugzeug. Dort bekam Leo noch zwei extra Kissen, um seinen Arm hochzulegen. Es war ein angenehmer Flug.

Geschrieben von Zoë 26 – 28 März 2018

Glück im Unglück

Zwei Wochen haben wir uns „frei genommen“, um die Südinsel von Neuseeland zu erkunden. Mit gemischten Gefühlen blicken wir zurück.

Wir wagten es nicht mit Kalibu dorthin zu segeln. Drei Hurrikans in kurzer Folge und auch sonst nicht wirklich passende Winde für die Passage runter nach Nelson, zwangen uns, unsere ursprünglichen Pläne zu ändern. Wir hätten über die Nordspitze an der gänzlich vor den vorherrschenden Winden ungeschützten Westküste entlang segeln müssen, die zudem noch über keinen einzigen geschützten Hafen verfügt. Da muss das Wetter schon passen. Stattdessen entschieden wir uns für die Variante, Flug nach Christchurch und von dort mit dem Auto weiter durch die südlichen Alpen Richtung Fjordland. Leonard hatte vorher mit viel Begeisterung die Filmorte der „Herr der Ringe“ Trilogie recherchiert und die Route entsprechend vorgegeben.

Sehr ungemütliches Wetter erwartet uns in Christchurch am Tag der Anreise. Es schüttet buchstäblich wie aus Eimern und wir froren schon am Flughafen. Dann mussten wir  in der zugigen Autoausleihe ewig warten, weil Thomas EU Führerschein zum ersten Mal in seinem Leben nicht akzeptiert wurde. Was auf der Nordinsel schon zweimal problemlos über die Bühne ging, erwies sich hier als unmöglich. Eine offizielle Übersetzung musste vorgelegt werden. Das dauerte, waren ja immerhin fast 10 Wörter ins Englische zu übertragen. Es endete mit einer unterkühlten Blase bei Birgit – schon ewig nicht mehr gehabt – und dem Versuch ein Antibiotikum aufzutreiben. Ähnlich wie in Großbritannien gibt es auch in Neuseeland einen National Healthservice, eine Art Bürgerversicherung. Für Ausländer bedeutet das, dass sie zahlen müssen, bevor sie überhaupt einen Arzt zu Gesicht bekommen. In meinem Fall waren es ganze 300 NZ $ (inclusive des Urintests). An alle, die es bedauern, dass in Deutschland die Bürgerversicherung erst mal nicht eingeführt wird, ich hätte als privat versicherte Person bei 2.3 fachen Satz für die gleiche Leistung zwischen 50 und 70 EUR gezahlt.  Wer also hofft, die Bürgerversicherung wäre volkswirtschaftlich sinnvoll, ist ziemlich sicher auf dem Holzweg.

Kaum waren wir unterwegs, um „Mittelerde“ für uns zu entdecken, erreichten uns besorgniserregende Wetternachrichten. Nach der Vorhersage sollte Cyclone Hola in wenigen Tagen immer noch in Hurrikanstärke über Auckland fegen, wo wir unsere Kalibu in einer Marina zurück gelassen hatten. Rückblickend waren es dann doch „nur“ Böen bis zu 60 Knoten, die Auckland erreichten. Wir sind noch nicht zurück, gehen aber davon aus, dass alles in Ordnung ist.

Murphy’s law in voller Wirkung brachte uns schließlich die Nachricht, die Heizung und das Warmwasser in unserem Haus in Berlin war ausgefallen, der Keller steht 20 cm unter Wasser. Das bei Minustemperaturen in Berlin. Was war passiert? Der 400 l Warmwasserbereiter war implodiert und das Sicherheitsventil am Brenner explodiert. Hektische Telefonate mit dem Installateur folgten und fünf Tage später gab es schliesslich wieder warmes Wasser, die Heizung ging nach einem Tag wieder. Danke an die Firma Droma.

Damit sah es so aus, als ob wir uns schlussendlich auf ein paar schöne entspannte Wandertage durch die beeindruckenden Landschaften des Südens von Neuseeland freuen konnten. Der Track war ausgesucht, die Wanderhütte gebucht. Aber die Freude währte nicht lange. Nach der Überquerung eines reißenden Flusses ging es in den Regenwald. Wir kämpften uns über matschige Waldböden, durch Bachläufe und mit Sumpfpflanzen überwucherte, vom letzten Regen überspülte Pfade voran. Bis Leonard einen Salto von einem Baumstamm machte, der quer über dem Pfad lag. Er schrie auf, mein Arm ist gebrochen. Sichtlich unter Schock schaffte Leonard  es trotz alledem, gestützt von Zoë, den Weg wieder zurück zu gehen. Wir verpassten ihm eine Armschlinge zur Entlastung, ein Schmerzmittel, das wir zum Glück dabei hatten, und ein großes Stück Schockolade gegen den Schock. 24 Stunden und nach drei Notaufnahmen, Fox Glacier, Greymouth und Christchurch, lag er im Operationssaal in Christchurch. Ein komplizierter Bruch. Die Ärzte sind zufrieden und wir sehr froh. Es hätte sehr viel schlimmer enden können.

Hier vielen Dank an die Schwestern und Ärzte der Kinderstation im Christchurch Hospital, die sehr um uns bemüht waren.

 

65 Millionen EUR pro Team

65 Millionen EUR, das war der Dongfeng Team Medien Wert in 2014-15 mit 7.663 Stunden weltweiten TV Berichterstattungen und 49.9 Million Video Views auf Youtube … Logisch, es geht um Geld und Image. Trotz alledem ist es schwer sich der Spannung zu entziehen und so haben auch wir den Zieleinlauf des Volvo Ocean Race nach Auckland beobachtet. Leider hat Birgit nur die Toplichter gesehen, die führenden Boote passierten unseren Ankerplatz um 01:00 Nachts. Im Viadukt Harbour befindet sich das Volvo Ocean Race Village, das wir am Tag darauf besuchten. Es war nicht so voll, wie wir es erwartet hätten. Die meisten Besucher ziehen nur am Rand vorbei, bleiben bei den Videoinstallationen und den Autos hängen. Dabei kann man ganz dicht heran an das Geschehen.

Wie zu erwarten werden die Boote generalüberholt. Unglaublich die Logistik. Eine Halle mit mobilen Stores und Werkstätten in Containern, gefüllt mit allem was das Seglerherz sich nach einer langen Ozeanpassage so wünscht. Die Boote werden mit Ultraschall untersucht, neu laminiert, lackiert, poliert, alle Winschen gewartet, die Segel überholt, etc., etc. Am 9. März müssen sie wieder im Wasser sein, das nächste Rennen steht vor der Tür.

Noch mehr Zahlen. Die Boote sind identisch, haben 66 Fuss (72 incl. bowsprit) und wiegen 12,5 Tonnen. Zum Vergleich Kalibu wiegt 10 Tonnen und die Länge über alles beträgt 45 Fuss. Die Downwind Segelfläche der Ocean Boote entspricht zwei Fussballfeldern. Die Ostküste von Neuseeland sind sie mit 20 bis 24 Knoten runter gerast. Die Segler dürfen 12 kg Gepäck an Bord bringen. Gekocht wird auf zwei Campingkochern. Geschlafen auf 5 Betten, die sich die rund 10 Crewmitglieder teilen. Sie kamen in der Nacht und wir konnten nur die wackelnden Toplichter vorbeiziehen sehen. Und wer denkt, dies ist eine europäische Veranstaltung, wegen des vermeintlich schwedischen Sponsors, ist auf dem falschen Dampfer. Volvo gehört zu grossen Teilen der chinesischen Holding Geely. Deshalb der irrwitzige Umweg von Melbourne nach Auckland über Hong Kong und sogar ins chinesische Gungzhou. Hierfür ist sicher viel Geld geflossen. Im gleichen Zusammenhang kann man auch den Fokus auf „Plastik in unseren Ozeanen“ besser einordnen. Natürlich geht es um die Aufwertung des Images von Volvo und den anderen Sponsoren. Hier wird ein gutes Gefühl verkauft. In der Multimedia Präsentation werden zu schlagkräftigen Beats Bilder der Vermüllung der Ozeane mit Plastik mit den Bildern des Rennens verschnitten. Noch etwas holprig und vor allem ohne konkrete Verpflichtungen und Lösungsansätze. Daneben stehen die dicken SUV´s von Volvo, der schnelleste Truck der Welt und die neuesten Baumaschienen, alle mit Mineralöl angetrieben. Wer Volvo kauft, tut etwas gutes für unseren Planeten?

Auf dieser Etappe stiess das Rennboot „Turn the Tide on Plastic“ auf eine treibende herrenlose Yacht, die eine Gefahr für die Seefahrt darstellt und auch voll mit Plastik und Diesel Tanks, Motoröl etc. ist. Einen kurzen Moment überlegte die Crew die Yacht in den nächsten Hafen zu schleppen, aber nach Rücksprache mit der Rennleitung wurde entschieden das Rennen einfach fortzusetzen.

Ein Sonntag am Wannsee auf Neuseeländisch

Waiheke Island liegt nur eine halbe Fährstunde von Aukland entfernt und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die reichen Neuseeländer haben hier ein schönes Wochenendhaus. Weingüter werden zu Höchstpreisen gehandelt. Die Restaurants sind gut und teuer. Man leiht sich keinen einfachen Scooter, sondern das italienische Oldtimermodell der Vespa. Die dazu passende Kleidung kann man in den Boutiquen am Ocean View Dr. kaufen. Das wussten wir bevor wir kamen. Wir waren trotz alledem überrascht wie voll die Ankerbucht dann am Wochenende tatsächlich wurde.

Als wir am Donnerstag am Abend ankamen, lagen in der Oneroa Bay rund 10 Yachten. Wir hatten schon Sorgen zu nah an unseren Nachbarn zu ankern und liessen nur 20 Meter Kette raus. Am Samstagabend hatte sich die Zahl der Yachten verzehnfacht! Wannseebedingungen 🙂
Und wir waren sicher die einzigen, die den Samstag arbeitend verbrachten. Thomas mal wieder in Backskiste. Die Kabel für die Aussenlautsprecher hatten einen Wackelkontakt. Ausserdem haben wir im Rahmen des Projekts „ eine leichtere Kalibu“ bei Trade Me, der neuseeländischen Version von Ebay, unsere Kurzwellenanlage verkauft. Diese musste nun demontiert werden. Birgit verbrachte den Tag in der Ankerkiste. Die Reserveankerkette, die wir in Buenos Aires nicht weggeworfenen hatten, in der Annahme wir würden sie in Patagonien oder in der Südsee brauchen, hat sich in einen grossen Klumpen rostenden Stahls verwandelt. Totes Gewicht. Etwa zehn Meter davon konnte Birgit mit Rostwandler wieder nutzbar machen. Der Rest muss entsorgt werden. Leonard hat uns einen sehr leckeren Beerenstreuselkuchen gebacken. Zoe wusch das viele Salz, das Kalibu sich bei der rapiden Überfahrt eingehandelt hat, von den Fenstern. Ausserdem beschäftigen wir uns schon seit Wochen mit unserem Kühlschrank. Ein nicht endendes Thema, das wohl jeden Fahrtensegler in der ein oder anderen Form bewegt. Der Einbau einer digitalen Temperatursteuerung nach einem Tip von Thomas von der Robusta verbesserte die Situation erstmal, aber der Kompressor ist einfach zu alt und der Kühlschrank ist nur mit 4cm Styropor gedämmt. Die neuseeländischen Fachleute sind jedenfalls der Meinung unser Kühlsystem kommt aus einem anderen Jahrhundert und gehört ins Museum, Greg sprach von „obsolet“…….

An Whangarei vorbei gepustet

Zyklon GITA
Zyklon GITA bewegt sich auf die Westküste von Neuseeland zu

Nachdem wir uns im schönen und vor allem sicheren Naturhafen von Tutukaka vor dem Ex-Zyklon GITA verkrochen hatten, wollten wir Whangarei ansteuern, um frisches Obst und Gemüse einzukaufen, Freunde zu treffen und vielleicht noch das ein oder andere Ersatzteil für Kalibu zu besorgen. Der Wetterbericht kündigte 10 Knoten aus West an, das passte gut, um nach Süd zu segeln, dachten wir. Nach „der Schule“ der Kinder ging es schnell los und es war auch erst alles bestens. Sonnenschein und wunderbares Segelwetter bis wir Bream Head erreichten. An diesem Kap frischte der Wind merklich auf, erst Mal nicht verwunderlich, aber kaum hatten wir das Kap passiert, ging es erst ro richtig los und es kam noch eine kurze kabbelige Welle hinzu. Um die Flussmündung nach Whangarei zu erreichen hätten wir 8-10 Meilen gegen 20 bis 22 Knoten Wind und entsprechender Welle anmotoren müssen. Stattdessen wurden wir an Whangarei „vorbei gepustet“ und landeten nach Einbruch der Dunkelheit in einer winzigen Bucht hinter dem nächsten Kap, dem Cape Rodney.

Unser zweiter Versuche einen halbwegs ordentlich sortierten Lebensmittelladen zu erreichen, hätte uns am darauffolgenden Tag nach Manly in der Whangaparaoa Bay führen sollen. Der Konjunktiv sagt alles, gleiches Spiel wie Tags zuvor. Nach der Schule wurde der Anker gehoben. Der Wetterbericht sagte 2-3 Beaufort aus West voraus. Im Hauraki Golf wehte der Wind allerdings mit bis zu 22 Knoten. Kalibu erreichte spielend ihre Rumpfgeschwindigkeit und noch darüber hinaus. Schon lange habe ich die 9 Knoten nicht mehr auf der Logge gesehen. Die Heckwelle wanderte bis weit über unsere Badeplattform und sog sich dort fest. Manly Beach war trotzdem nicht zu schaffen. Stattdessen verschlug es uns nach Waiheke Island in die Oneroa Bay.

Unser Resümee: erstens: das Nordland ist in der Tat recht dünn besiedelt. Zudem hat jeder ein Auto, einen Garten und ein paar Schafe und braucht keinen Supermarkt um die Ecke. Die sind nämlich sehr rar. Zweitens: der Wetterbericht hat auch hier wenig mit den lokalen Gegebenheiten gemeinsam.

Regen Regen Regen

Regen Regen Regen und dann gibt es doch noch mal einen Lichtblick. Ab und zu eine kleine Sonnenscheinpause, in der man den neuseeländischen Sommer erahnen kann. Seit wir zurück in Neuseeland sind, zogen schon zwei Stürme hier durch. Der letzte, ein Zyklonausläufer, brachte Überschwemmungen und Stromausfälle im ganzen Land. Damit nicht genug, der nächste Zyklon „Gita“ wütete bereits in Tonga und nähert sich auf Umwegen Nordland. Wir sind alarmiert, jedoch nicht wirklich besorgt. Es ist zu erwarten, dass der Sturm in der kühlen Tasman Sea seine Kraft verliert.

In den Regenpausen segeln wir in der Bay of Islands herum. Kalibu bekam einen neuen Unterwasseranstrich, den wir diesmal zu viert im Rekordtempo aufbrachten. Morgens kam Kalibu raus aus dem Wasser und am Abend war schon der zweite Anstrich drauf. Alle anderen Wartungsarbeiten konnten wir im Wasser erledigen – das laufende Gut musste in grossen Teilen ausgetauscht werden; den Windgenerator, der seit den Gambiers nicht mehr zum Leben zu erwecken war, tauschten wir aus; das Vorsegel war am Ende und musste ersetzt werden; die „Kuchenbude“, die ich in Argentinien genäht hatte, war bereits nach so kurzer Zeit unschön, grün und vor allem undicht und wurde ersetzt; usw. … Jedenfalls haben wir jetzt mit dem neuen Windgenerator und noch zwei weiteren flexiblen Solarpaneelen zum ersten Mal keine Energieprobleme mehr.

Trotz alledem, obwohl wir alles genau unter die Lupe nahmen, hatten wir nach wenigen Tagen in der Bay plötzlich einen Wassereinbruch unter Motorfahrt. Das Wasser stand in der Bilge schon unter den Bodenbrettern und Leonard und ich mussten uns an der Handpumpe abwechseln, uff! Im Motorraum hörte es sich wie ein Wasserfall an. Schnell den Motor ausschalten und weiter pumpen.
Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, das Knie, wo die Auspuffgase und das Kühlwasser zusammengeführt werden, hatte ein pflaumengrosses Loch. Korrosion! Zum Glück hatte Thomas eine weise Vorahnung und deshalb war das Ersatzteil bereits an Bord.

Am Waitangi Day ankerten wir vor Pahia und mischten uns unter die bunt gemischte Menschenmenge. Bedenkt man, dass in Neuseeland insgesamt nicht viel mehr als 4 Mio. Menschen leben, dann war da schon eine Menge los. Die Marine ankerte seit einigen Tagen mit zwei grossen Kriegsschiffen in der Bay und natürlich konnten die kleinen Maori Delegationen dem Aufgebot an weiss bekleideten Matrosen visuell kaum was entgegensetzen. Manches ändert sich eben nie.

Urupukapuka und Motuaroria, auch Roberton Island genannt, sind unserer Meinung nach die schönsten Inseln in der Bay. Im Lee von Motuaroria hat James Cook mit der Endeavour das erste Mal geankert, als er die Bay of Islands besuchte. Nicht nur deshalb ist die Insel ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus Russel und Pahia. Das wurde uns dann schnell zu viel und wir hoben letzten Samstag den Anker, um das Cape Brett zu umrunden und uns in die nahegelegene Whangamumu Bay zu verziehen. Hier wurden in der Vergangenheit bis zu 50 Wale jährlich zu Tran verarbeitet. Der Heizkessel und die Kochbottiche sind noch erhalten. Kein Lüftchen weht, aber es regnet mal wieder.

Impressionen aus Nordland

Wir dachten, Kalibu wäre in gutem Zustand, als wir in Neuseeland ankamen. So ist es auch, aber trotzdem gibt es nach so vielen Seemeilen über den Pazifik viele Kleinigkeiten zu reparieren oder zu erneuern. Deshalb bleibt Kalibu erst einmal in der Bay of Islands. Die Leute der lokalen Ship Chandlery sind echt fit und besorgen fast alles – von den Ersatzteilen für den französischen Gasherd bis hin zu den italienischen Opferanoden, alles kein Problem und meist am nächsten Tag vor Ort.

Am Wochenende gönnen wir uns eine kleine Rundreise über die Nordspitze zum Waipoua Forest, mit Bäumen aus der Zeit der alten Ägypter.

Das Cape Reinga, wo der Südpazifik die Tasmansee trifft, ist für die Maori ein heiliger Ort.

Ninety Mile Beach – der nicht wirklich 90 Meilen lang ist – bemerkenswert ist die Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h …

weiterlesen